Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Trio Franconia
Foto: Bart Vandenbogaerde
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Das Trio Franconia gastiert am 25. Januar in der Aula

Nummer 012/2017 vom 17. Januar 2017
Im nächsten Konzert der Kammermusikreihe "aula konzerte halle" sind am Mittwoch, 25. Januar 2017, die drei herausragenden Künstler des Trios Franconia zu erleben. An einem abwechslungsreichen Abend werden in der Aula der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg der Geiger Bart Vandenbogaerde, der Cellist Matthias Ranft sowie die Pianistin Tomoko Ogasawara Werke von Rachmaninow, Ravel und Schubert zu Gehör bringen.

Das Programm des Abends umfasst in einem ersten Teil zwei herausragende spätromantische Werke für diese Besetzung. 1892 komponierte Rachmaninow ganz zu Beginn seiner Karriere ein einsätziges Trio, das den Geist elegischer Kompositionen der Vorbilder Glinka und Tschaikowski aufnahm und in einer ganz eigenen Weise ausführte. Subtile, ganz vielfältige Klangfarben sind es auch bei Ravel, der in der Mitte seines Lebensweges, kurz vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, sein Trio a-Moll vollendete. Orientiert an diatonischer Melodik und ausgefeilter Formgebung, zählt es zu den brillantesten Klaviertrios des 20. Jahrhunderts. In einem zweiten Teil ist danach das gewichtige Trio Es-Dur von Franz Schubert zu hören. Es entstand 1827 ganz in der Tradition Beethovens, der das Klaviertrio als Gattung für den großen Konzertsaal erhoben hatte, und zeigt den ganzen Facettenreichtum des musikalischen Ausdrucks als Fundament der beginnenden Romantik.

Die Musiker des Trios lernten sich in Bamberg kennen, wo zwei von ihnen der Bayerischen Staats­philhar­monie angehören, bekannt als Bamberger Symphoniker. Der Erste Konzertmeister Bart Vandenbogae wurde in Kortrijk (Belgien) geboren und begann nach dem Studium seine Karriere beim Rotterdamer Philharmonischen Orchester. 2001 erhielt er den Kulturpreis seiner Geburtsstadt und 2003 den 1. Preis beim internationalen Königin-Sophie-Charlotte-Wettbewerb in Berlin. Der Solocellist der Bam­berger Symphoniker Matthias Ranft stammt aus Hamburg und war Stipendiat des DAAD in Bloomington (USA). 1984 gewann er den Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin. Die in Tokio geborene Pianistin Tomoko Ogasawara, die seit 1992 an der Hochschule für Musik in Freiburg unterrichtet, komplettiert das Trio. Künstlerische Erfolge errang sie bei vielen internationalen Wettbewerben sowie mit dem 1. Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb.

Weitere Informationen zur Konzertreihe: www.aulakonzerte.uni-halle.de

Presse-Bilder unter:  http://www.tomoko-ogasawara.com/klavierkammermusik/trio-franconia

43. aula konzert halle:
Mittwoch, 25. Januar 2017, 19.30 Uhr
Aula im Löwengebäude
Universitätsplatz 11, 06108 Halle (Saale)
Eintrittspreis: 12 / 6 Euro
Eintrittskarten sind an der Konzert­kasse der Kulturinsel, in der Tourist-Information der Stadt Halle am Markt oder an der Abendkasse eine Stunde vor Konzert­beginn erhältlich. 

 

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