Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Kooperationen mit Schulen: Ägyptische Forscher in Halle zu Gast

Nummer 126/2017 vom 06. November 2017
Die Zusammenarbeit von Universitäten und Schulen in Ägypten zu fördern und dadurch den Unterricht langfristig zu verbessern – diesem Ziel widmet sich das Projekt "School and University Partnership for Peer Communities of Learners" (SUP4PCL). Um die europäische Hochschuldidaktik besser kennenzulernen, besuchen in dieser Woche Vertreter ägyptischer Universitäten die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Das Programm Erasmus+ der Europäischen Union fördert das Projekt über drei Jahre mit insgesamt 400.000 Euro.

"Anders als bei uns gibt es in Ägypten keine Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Schulen. Das Projekt hat deshalb zum Ziel, stabile, langfristige und professionelle Beziehungen nach europäischem Vorbild aufzubauen", erklärt Prof. Dr. Martin Lindner, Leiter der Arbeitsgruppen für Biologie- und Geographiedidaktik an der MLU und Ansprechpartner für das Projekt in Halle.

Insgesamt 32 Vertreter mehrerer ägyptischer Universitäten sind in dieser Woche zu Gast an der Martin-Luther-Universität. Auf dem Programm stehen neben Vorträgen und Diskussionen vor allem Exkursionen, um die Praxis näher kennenzulernen. Der Besuch zweier Gymnasien soll helfen, die Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Fortbildung von Lehrkräften besser zu verstehen. Weitere Einblicke in die Praxis erhalten die Besucher am Zentrum für Lehrerbildung der MLU, beim Master-Studiengang "Management von Bildungseinrichtungen" und am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA).

Koordiniert wird das bis August 2019 laufende Projekt durch die American University in Cairo. Weitere Projektpartner sind die Helwan-Universität, die Ain-Schams-Universität und die Universität Alexandria. Neben den Arbeitsgruppen für Didaktik an der MLU werden die ägyptischen Universitäten durch Kollegienverbände der englischen Universitäten Leicester und Northampton und der irischen Universität in Limerick unterstützt.

 

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