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Hauchdünne Schnitte für die Mikroskopie

12. Workshop „Ultramikrotomie in der Materialforschung“ vom 25. bis 28. September 2007

Nummer 176/2007 vom 18. September 2007
Vom 25. bis 28. September 2007 veranstaltet die Fachgruppe Allgemeine Werkstoffwissenschaften des Instituts für Physik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zusammen mit dem Institut für Polymerwerkstoffe e.V. und der Firma Leica Mikrosyste-me Vertriebs GmbH Bensheim auf dem Campus in Merseburg den 12. Workshop „Ultra-mikrotomie in der Materialforschung“.

Die Ultramikrotomie ist eine spezielle Präparationsmethode für unterschiedliche Werkstoffe (Kunststoffe, Metalle, Keramik), um diese für elektronenmikroskopische Untersuchungen so dünn wie möglich zu schneiden. „Die Dicke der Präparate, in die wir die Materialien schneiden, ist dünner als ein Tausendstel von einem Haar“, erklärt MLU-Physiker Werner Lebek, der den Workshop organisiert.

Bei der Veranstaltung wird in Vorträgen und Demonstrationen die Anwendung von Mikrotomie, Ultramikrotomie und Gefrier-Ultramikrotomie vorgestellt. Dafür konnten auch dieses Jahr Helmut Gnägi (Diatome, Schweiz) und Bob Vastenhout (Dow, Niederlande), gewonnen werden, deren Unternehmen auf diesen Gebieten jeweils marktführend sind.

Mit dem Workshop wird Interessenten, die sich auf dem Gebiet der Ultramikrotomie und Gefrier-Ultramikrotomie einarbeiten beziehungsweise ihre Kenntnisse vertiefen wollen, die Möglichkeit gegeben, sich sowohl mit theoretischen Grundlagen als auch mit der Handhabung der neuesten Gerätetechnik vertraut zu machen.

 

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