Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

GRUR-Generalsekretär Dr. Michael Loschelder (l.) und MLU-Rektor Prof. Dr. Dr. h. c. Wulf Diepenbrock freuen sich über die vereinbarte Stiftungsprofessur.
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Neue Stiftungsprofessur für Recht des geistigen Eigentums an Martin-Luther-Universität

Nummer 018/2010 vom 22. Januar 2010
Zum kommenden Sommersemester richtet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) eine „Gundling-Professur für Recht des geistigen Eigentums“ ein. Gestiftet wird die Professur von der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau. Am heutigen Freitag (22. Januar 2010) trafen sich die Vertragspartner zum Austausch über das bereits angelaufene Auswahlverfahren.

„Wir wollen einen Beitrag zur Forschung und Lehre auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes, insbesondere des Markenrechts, leisten", begründete GRUR-Generalsekretär Dr. Michael Loschelder das Engagement der Vereinigung. Jährlich bis zu 80.000 Euro lässt sich die GRUR die Professur in den kommenden fünf Jahren kosten, einmalig 50.000 Euro steuert die IHK Halle-Dessau bei. Nach Ablauf der Förderung stellt die Universität eine reguläre Professorenstelle für die Stiftungsprofessur zur Verfügung.

„Wir freuen uns über diese außerordentlich wichtige Entwicklungschance für die weitere Profilbildung des Juristischen Bereichs", sagte MLU-Rektor Prof. Dr. Dr. h. c. Wulf Diepenbrock. „Diese Professur wird die wissenschaftliche Verbindung zum Institut für Wirtschaftsrecht mit seinem internationalen und interdisziplinären Lehrangebot verstärken können."

Auch Prof. Reimund Schmidt‑De Caluwe, Sprecher des Juristischen Bereichs an der MLU, zeigte sich erfreut. „Das Recht des geistigen Eigentums ist ein unverzichtbarer Bestandteil der rechtswissenschaftlichen universitären Ausbildung - gerade in Deutschland. Schließlich haben wir eine an Technologien reiche Wirtschaftsstruktur mit hohen Investitionen in Erfindungen und Entwicklungen, zudem ein reichhaltiges Kunst- und Kulturleben. Der Schutz von geistigen Produkten ist somit von hoher volkswirtschaftlicher, aber auch technologie- und kulturpolitischer Bedeutung."

Die Stiftungsprofessur werde die kulturelle Dimension des geistigen Eigentums mit abdecken. „Mit dieser innovativen und in vielfacher Hinsicht forschungsbedürftigen Thematik ist die neue Professur gut anschlussfähig zum kultur- und medienwissenschaftlichen Potenzial der MLU und der Stadt Halle", sagte Schmidt De-Caluwe.

Benannt ist die Professur nach Nikolaus Hieronymus Gundling (1671-1729), der als bedeutendster Schüler von Christian Thomasius und Mitbegründer der Lehre vom geistigen Eigentum gilt. Grundling war von 1705 an Professor der Philosophie, von 1707 an zudem Professor des Natur- und Völkerrechts in Halle. Bei seinem Tod 1729 amtierte er als Prorektor.

Die Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) im Internet:
http://www.grur.de

Der Juristische Bereich der Martin-Luther-Universität im Internet:
http://www.jura.uni-halle.de

 

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