Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Sexithiophen auf Silber Organische Moleküle im direkten Kontakt mit Metalloberflächen ordnen sich, wie hier das Rastertunnelmikroskopie-Bild für stäbchenförmige Sexithiophenmoleküle (je 2.6 Nanometer lang) auf Silber zeigt, wie die Steine eines Baukasten
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Soft meets Hard

Internationaler Workshop in der Lutherstadt Wittenberg vom 13. bis 15. September

Nummer 167/2007 vom 05. September 2007
Vom 13. bis 15. September veranstalten der Sonderforschungsbereich 418 (SFB) und das Institut für Physik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Leucorea in der Lutherstadt Wittenberg einen internationalen Workshop zum Thema „Soft meets Hard – Structure and Properties under Confinement“.

1996 wurde der SFB 418 zur Thematik „Struktur und Dynamik nanoskopischer Inhomogenitäten in kondensierter Materie“ am Institut für Physik eingerichtet. In diesem Forschungsverbund untersuchen die Forscher der Universität und des Max-Planck-Instituts eine Vielfalt von Materialen – seien es Festkörper (Kristalle), Polymere (wie zum Beispiel Kunststoffe, Autoreifen, DNA) oder auch Gläser. Alle untersuchten Stoffsysteme haben die Eigenart, komplexe Strukturen auf der Nanoskala auszubilden, die oft entscheidend für die makroskopischen Eigenschaften von Materialien sind. Ziel der Projekte ist es, zum grundlegenden Wissen über derartige Materialien beizutragen.

Aufgrund der erfolgreichen Arbeit wurde der SFB 418 auf die maximale Laufzeit von 12 Jahren bis 2008 verlängert. Bevor die Forschungsergebnisse u. a. im September nächsten Jahres im Rahmen der Veranstaltung „Highlights der Physik“ vorgestellt werden, deren Ausrichtung gerade an Halle vergeben wurde, wollen die Wissenschaftler mit der Konferenz in Wittenberg ihr Sichtfeld auf mögliche Projekte in der Zukunft vergrößern.

Der interdisziplinäre Workshop, bei dem neben der Physik auch Chemie und Biologie vertreten sein werden, ist somit zukunftsweisend für die Forschung am Institut für Physik. Der Titel der Veranstaltung, „Soft meets Hard“, ist Programm. Die Wissenschaftler streben in der Zukunft an, gezielt ‚weiche’ mit ‚harten’ Stoffen zu kombinieren, um so Materialien mit neuartigen Eigenschaften zu kreieren. (BILD !)

Zu der Konferenz werden renommierte Forscher aus Deutschland sowie aus Frankreich, Russ­land, Dänemark, Kanada und Korea erwartet.

 

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