Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ansprechpartner für die Presse

Manuela Bank-Zillmann
Telefon: +49 345 55-21004

Ansprechpartner zu dieser Pressemitteilung

Prof. Dr. Heiner Lück
Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Telefon: 0345 55 23200

Kontakt

Manuela Bank-Zillmann

Telefon: +49 345 55-21004
Telefax: +49 345 55-27404

Universitätsplatz 8/9
06108 Halle

Weiteres

Login für Redakteure





Gedenktafel für Juristen Karl Witte

Enthüllung an langjähriger hallescher Wohnstätte am 7.7.

Nummer 134/2007 vom 03. Juli 2007
Am Samstag, 7. Juli 2007, wird am „Riesenhaus“ (Große Brauhausstr. 16) in Halle um 13:30 Uhr eine Gedenktafel für den Professor der halleschen Juristenfakultät Karl Witte (1800-1883) enthüllt, der in diesem Haus lange Jahre gewohnt hat.

Durch eine großzügige finanzielle Zuwendung der Familie Witte ist es gelungen, eine Gedenktafel für Witte herzustellen. Die feierliche Enthüllung erfolgt unter Mitwirkung von Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados, den Nachkommen Karl Wittes und Schülern des städtischen Konservatoriums.

Karl Witte kam am 1. Juli 1800 in Lochau (Saalkreis) zur Welt. Sein ehrgeiziger Vater vollzog an ihm (erfolgreich) ein „Erziehungsexperiment“. Der Knabe sollte als „Wunderkind von Lochau“ in die Geschichte eingehen. Mit 13 Jahren erhielt er von der Gießener Universität den Ehrendoktor der Philosophie. Mit 17 Jahren wurde er in Heidelberg für Rechtswissenschaft habilitiert. Danach war er als Professor für Römisches Recht in Breslau tätig. 1833 kam er nach Halle. An der hiesigen Juristenfakultät wirkte er nicht weniger als fünf Jahrzehnte als Professor für Römisches Recht. Einen bleibenden Namen hat er sich jedoch in der Dante-Forschung und mit der Übersetzung italienischer Renaissanceliteratur ins Deutsche gemacht.

 

Zum Seitenanfang