Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Europäisches Biokohle-Symposium 2011

Nummer 207/2011 vom 23. September 2011
Chancen und Risiken der nachhaltigen Landnutzung, der langfristigen CO2-Senke und alternativer Energieerzeugung mit Biokohle diskutieren Wissenschaftler beim Europäischen Biokohle-Symposium 2011. Es findet am 26. und 27. September 2011 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) am Weinberg-Campus statt.

Das Symposium richtet sich vorwiegend an Teilnehmer aus der Wissenschaft. Aber auch potenzielle Anwender, Naturschützer, Politiker und die Öffentlichkeit sind eingeladen, über die neuesten Entwicklungen dieses Forschungsgebietes zu diskutieren.

Klimawandel und steigender Nahrungs- und Energiebedarf führen zu Landdegradation und Treibhausgas-Emissionen. Daher sind Optionen für nachhaltige Landnutzung eine bedeutende Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die Umwandlung von Biomasseabfällen in Biokohle ist ein innovativer Ansatz, der viele Vorteile gegenüber bestehenden Praktiken bietet.

Neben Chancen für die Umwelt birgt der Einsatz von Biokohle jedoch auch zum Teil noch schwer abschätzbare Risiken. Diese betreffen vor allem die schadstoffarme Herstellung, toxikologische Aspekte und den langfristigen Einfluss auf die Eigenschaften europäischer Böden. Die großflächige Anwendung von Biokohle erfordert zusätzlich die Beteiligung der Politik und eine Standardisierung der Herstellung, Analyse und Applikation sowie der Anrechnung von CO2-Zertifikaten.

Die wissenschaftliche Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Bruno Glaser (Bodenbiogeochemie am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der MLU) veranstaltet dieses Symposium. Eröffnet wird es am Montag, 26. September, um 9 Uhr. Tagungsort ist der Hörsaal 3.28 im Gebäude des Informatik-Instituts der MLU am Von-Seckendorff-Platz 1.

Ziel des Symposiums ist es,

· die aktuellen Entwicklungen in Forschung, Herstellung und Anwendung von Biokohle darzustellen und zu diskutieren,
· die Perspektiven von Biokohle sowie zukunftsweisende wissenschaftliche und politische Vorgehensweisen auszuloten und
· bestehende Biokohle-Koopera­tionen zwischen Wissenschaftlern, Anwendern und Politik zu vertiefen und neue Zusammenarbeit zu stimulieren.

Teilnehmer können sich unter folgender URL anmelden: www.landw.uni-halle.de/biochar2011

 

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