Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff

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35. Hallesches Wirtschaftsgespräch mit Ministerpräsident Reiner Haseloff

Nummer 260/2011 vom 17. November 2011
Sachsen-Anhalt belegt im Bereich der erneuerbaren Energien bundesweit eine Spitzenposition: Bereits 35 Prozent der Nettostromerzeugung speisen sich aus regenerativen Quellen. Sie nutzbar zu machen, ist zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor des Landes geworden. Der Frage, welche Herausforderungen und Chancen die energiepolitische Wende für Deutschland und insbesondere Sachsen-Anhalt künftig bereithält, widmet sich Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff am Dienstag, 29. November 2011, im Rahmen des 35. Halleschen Wirtschaftsgesprächs (HWG). Veranstalter ist das Institut für Unternehmensforschung und Unternehmensführung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e. V. (ifu).

Der Atomausstieg ist beschlossen, die Energiewende nicht mehr nur Schlagwort sondern verbreiteter Konsens. Dies lässt jedoch auch die Frage nach dem künftigen Energiekonzept aufkommen und Maßnahmen zum Umbau der Energieversorgung in Deutschland dringlich werden. "Mit Ministerpräsident Haseloff konnten wir einen hochkarätigen Vertreter der Landespolitik und regen Diskutanten in der energiepolitischen Debatte für die Veranstaltung gewinnen", sagt PD Dr. Axel Stolze, Geschäftsführer des ifu.

Das 35. HWG am 29. November beginnt um 18 Uhr im Johann-Anastasius-Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen zu Halle. Nach der Begrüßung durch den Rektor der Martin-Luther-Universität Prof. Dr. Udo Sträter und einer Einführung von Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Lassmann, Vorstandsvorsitzender des ifu, trägt Dr. Reiner Haseloff vor. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Ministerpräsidenten. Prof. Dr. Dr. Gunnar Berg, stellvertretender Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, moderiert die Diskussion.

Die Halleschen Wirtschaftsgespräche bieten eine Plattform zum Austausch von Informationen zu aktuellen Themen und Ideen zur wirtschaftlichen Entwicklung aus erster Hand. Im Vordergrund steht der direkte Kontakt zwischen den Referenten und dem interessierten Publikum aus Industrie, Verwaltung, Wissenschaft, Politik und Kultur. Das veranstaltende Institut für Unternehmensforschung und Unternehmensführung wurde 1993 gegründet und fördert seitdem die praxisrelevante Forschung am Wirtschaftswissenschaftlichen Bereich der Universität Halle-Wittenberg sowie die Umsetzung der Forschungsergebnisse in der privaten Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird bis zum 23. November gebeten an:
E-Mail: ifu@uni-halle.de
Tel.: 0345 55 23412 oder 55 23401
Fax: 0345 55 27193 oder 55 2719

 

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