Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Gesichertes Kulturgut: Dieses anatomische Pferdemodell aus Pappmaché stammt aus der Produktion des französischen Anatomen und Modellbauers Louis Thomas Jérôme Auzoux.
Foto: Medienzentrum der MLU im Auftrag des Museums für Haustierkunde (1998)
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Gesichert: National wertvolles Kulturgut in Halle unter staatlichem Schutz

Nummer 007/2012 vom 12. Januar 2012
Erstmals in Sachsen-Anhalt findet Kulturgut aus öffentlicher Hand Eingang in das
"Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes". Es handelt sich um herausragende
Kulturgüter des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle und des Zentralmagazins
Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das Kultusministerium hat im Einvernehmen mit dem Sachverständigenausschuss für Kunstwerke und anderes Kulturgut (außer Archivgut) beim Kultusministerium Sachsen-Anhalt der Eintragung zugestimmt, die am heutigen Tage (12.01.2012) im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

In das Verzeichnis können Kunstwerke und anderes Kulturgut, deren Abwanderung aus Deutschland einen wesentlichen Verlust für den deutschen Kulturbesitz bedeuten würde, eingetragen werden. Seit 2007 gilt dies auch für im öffentlichen Eigentum befindliches Kunst- und Kulturgut. Die Eintragung stellt eine besondere Würdigung der Sammlungsobjekte und ihrer hohen wissenschaftlichen, kulturgeschichtlichen und wissenschaftshistorischen Bedeutung dar.

Das nun unter staatlichem Schutz stehende Kulturgut umfasst einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren und reicht von der Geiseltalsammlung mit ihren Fossilien aus dem Eozän (55,8 - 33,9 Millionen Jahre vor heute) über die 3.600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra bis hin zu der etwa 20.000 Einzelstücke umfassenden Vogeleiersammlung des Begründers der wissenschaftlichen Oologie (Kunde zu Vogeleierschalen) Max Schönwetter (1874 - 1961).

Seit Sommer 2010 wird das gesamte deutsche national wertvolle Kulturgut auch über www.kulturgutschutz-deutschland.de dokumentiert. Die Fachadministration dieser Website liegt bei der Koordinierungsstelle Magdeburg, die als zentrale Bund-Länder-Einrichtung für Kulturgutdokumentation und Kulturgutverluste beim Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt angesiedelt ist. Mit der Eintragung in die Website und Datenbank wird die identitätsstiftende Wirkung des Kulturgutes für die jeweilige Region unterstrichen und sowohl national als auch international betont. Daneben bietet sie jedem Interessierten im In- und Ausland die Möglichkeit, das Kulturgut unmittelbar zu betrachten, und dient damit der Schaffung von Transparenz sowie der nationalen und internationalen Präsentation von Kulturgut und dessen Bedeutung.

Gesichertes Kulturgut: Dieses anatomische Pferdemodell aus Pappmaché stammt aus der Produktion des französischen Anatomen und Modellbauers Louis Thomas Jérôme Auzoux. 
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Foto: Medienzentrum der MLU im Auftrag des Museums für Haustierkunde (1998)
Gesichertes Kulturgut: Dieses anatomische Pferdemodell aus Pappmaché stammt aus der Produktion des französischen Anatomen und Modellbauers Louis Thomas Jérôme Auzoux.
Foto: Medienzentrum der MLU im Auftrag des Museums für Haustierkunde (1998)
Dieses anatomische Pferdemodell aus Pappmaché stammt aus der Produktion des französischen Anatomen und Modellbauers Louis Thomas Jérôme Auzoux (1797–1880).
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Foto: ZNS
Dieses anatomische Pferdemodell aus Pappmaché stammt aus der Produktion des französischen Anatomen und Modellbauers Louis Thomas Jérôme Auzoux (1797–1880).
Foto: ZNS
Fotoglasplatte der Haustierkundlichen Sammlung „Julius Kühn“ aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
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Foto: ZNS
Fotoglasplatte der Haustierkundlichen Sammlung „Julius Kühn“ aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Foto: ZNS
Fotoglasplatte der Haustierkundlichen Sammlung „Julius Kühn“ aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
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Foto: ZNS
Fotoglasplatte der Haustierkundlichen Sammlung „Julius Kühn“ aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Foto: ZNS
Das nahezu vollständige Skelett eines Urpferdchens stammt aus der Oberen Mittelkohle des Geiseltals. 
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Foto: ZNS
Das nahezu vollständige Skelett eines Urpferdchens stammt aus der Oberen Mittelkohle des Geiseltals.
Foto: ZNS
Krokodil aus dem Geiseltal (Asiatosuchus germanicus), Cranium in perfekter 3-D-Erhaltung, freitragend
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Foto: ZNS
Krokodil aus dem Geiseltal (Asiatosuchus germanicus), Cranium in perfekter 3-D-Erhaltung, freitragend
Foto: ZNS
Mallophagensammlung (Ektoparasiten) von Christian Ludwig Nitzsch (1782–1837) 
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Foto: ZNS
Mallophagensammlung (Ektoparasiten) von Christian Ludwig Nitzsch (1782–1837)
Foto: ZNS
Frontispiz und Titelblatt des ersten Bandes der „Epizoografische Adversarien“  von Christian Ludwig Nitzsch (1782–1837).
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Foto: ZNS
Frontispiz und Titelblatt des ersten Bandes der „Epizoografische Adversarien“ von Christian Ludwig Nitzsch (1782–1837).
Foto: ZNS
Kasten aus der Eiersammlung von Max Schönwetter (1874–1961)
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Foto: ZNS
Kasten aus der Eiersammlung von Max Schönwetter (1874–1961)
Foto: ZNS
 

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