Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das MLU-Team in Maastricht: Vinzenz Sacher, Lisa Wendrich und Anaïs Böhmer.
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Hallesche Jura-Studierende qualifizieren sich für Weltmeisterschaft im Welthandelsrecht

Nummer 046/2012 vom 20. März 2012
Drei Studierende des Juristischen Bereichs der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) konnten bei einer europäischen Regionalrunde der „ELSA Moot Court Competition on WTO Law“ in Maastricht (Niederlande) den zweiten Platz erringen und haben sich damit für die Weltmeisterschaft im Mai in Montpellier (Frankreich) qualifiziert. Vinzenz Sacher durfte sich zudem über die Auszeichnungen für das jeweils beste Plädoyer aller Teilnehmer in Vorrunde, Halbfinale und Finale freuen. Er ist damit der europaweit beste studentische Anwalt im Welthandelsrecht.

Klimawandel und Energiewende sind nicht nur ein Thema der großen Politik, sondern beschäftigen seit einigen Monaten auch drei Studierende des Juristischen Bereiches der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg intensiv. Vinzenz Sacher, Anaïs Böhmer und Lisa Wendrich nehmen an dem diesjährigen internationalen studentischen Wettbewerb zum Welthandelsrecht teil, bei dem es um einen Streit zwischen zwei Staaten um die Zulässigkeit von handelsbeschränkenden Maßnahmen im Interesse des Klimaschutzes geht. Thematisiert wird dies am Beispiel eines Zement produzierenden Staates, der gegen öko-freundliche Zementimporte Schutzmaßnahmen und Ausgleichszölle erhebt, da die heimische Industrie erhebliche Schäden erlitten hat. Der Fall ist sehr stark an gegenwärtigen handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen China und der Europäischen Union (EU) angelehnt. „Gerade die Aktualität des Falles macht den besonderen Reiz aus", sagt Teammitglied Lisa Wendrich.

Die europäische Regionalrunde des Wettbewerbes, der einem Gerichtsverfahren vor der Welthandelsorganisation (WTO) nachempfunden ist, fand in der vergangenen Woche in Maastricht statt. Es gelang den von Professor Christian Tietje betreuten Studierenden aus Halle, sich in dem mündlichen, ausschließlich in englischer Sprache ausgetragenen Wettstreit gegen Mannschaften aus der Ukraine, der Schweiz und England durchzusetzen und für das Finale zu qualifizieren. Im Finale traf das MLU-Team dann erneut auf die Mannschaft aus Genf, die mit knappem Vorsprung zum Siegerteam gekürt wurde. „Mit dem zweiten Platz sind wir aber sehr zufrieden", sagt Professor Tietje. „Zumal sich unsere Studenten damit für die Weltmeisterrunde qualifiziert haben".

Gekrönt wurde der Erfolg des Teams aus Halle noch dadurch, dass das Teammitglied Vinzenz Sacher die Preise für das jeweils beste Plädoyer aller teilnehmenden Studenten in der Vorrunde, dem Halbfinale und dem Finale erhielt. Vinzenz Sacher ist damit bester europäischer Anwalt im Welthandelsrecht. „Dass es so gut läuft, hat mich selbst überrascht. Ich bin glücklich und sehr dankbar für die tolle Unterstützung und Vorbereitung am Lehrstuhl von Professor Tietje", sagt Vinzenz Sacher.

 

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