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Pressegespräch und Fototermin am 28. Juni: Ein Blick in die Tablette

Labor-Versuche als Vorgeschmack auf die Lange Nacht der Wissenschaften am 6. Juli

Nummer 120/2007 vom 22. Juni 2007
Die 6. Hallesche Wissenschaftsnacht gibt interessierten Bürgern die Gelegenheit, einen Blick hinter die Türen von Laboren, Instituten, Museen, Kliniken und Bibliotheken zu werfen. Einen kleinen Ausschnitt des vielfältigen Programms präsentiert Ihnen die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vorab bei einem Pressegespräch im Institut für Pharmazie. Dabei werden Salben abgefüllt, Tabletten „befilmt“ und ihr Innenleben gezeigt – gerade die bildgebenden Medien dürften somit auf ihre Kosten kommen.

Prof. Dr. Joachim Ulrich, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, wird Ihnen die Neuheiten und Höhepunkte der 6. Langen Nacht der Wissenschaften nahe bringen sowie Zahlen und Fakten nennen.

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Neubert, Direktor des Instituts für Pharmazie, zeigt, wie im Institut für Pharmazie Salben hergestellt und abgefüllt werden, und erklärt, wie wichtig solche Prozesse für die Lehre sind.

Prof. Dr. Karsten Mäder, Leiter der Arbeitsgruppe Pharmazeutische Technologie, lässt Sie in Tabletten blicken, per Kernspinresonanztomographie – das Verfahren erlaubt Aussagen über den Aufbau einer Tablette und lässt z.B. erkennen, wie schnell Wasser eindringt und wie der Auflösungsprozess abläuft.

Zudem „befilmen“ die Professoren Neubert und Mäder Tabletten, d.h. sie ummanteln sie. Die äußere Schicht einer Tablette kann ihren Geschmack beeinflussen, für eine gezielte Freisetzung des Wirkstoffs sorgen, sie gegen den Magensaft resistent machen und vieles mehr. In diesem Zusammenhang stellt Karsten Mäder auch eine Industriekooperation mit der BASF AG vor.

Im Rahmen der 6. Langen Nacht der Wissenschaften in Halle laden am 6. Juli die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und 18 beteiligte Forschungseinrichtungen zu 340 Veranstaltungen ein. Auch Kinder und Jugendliche erwartet am 6. Juli eine Nacht voller Überraschungen. Sie können u.a. mit Pflanzensäften experimentieren, Mathematik-Nüsse knacken und einen Spaziergang am Sternenhimmel machen. Zu den mehr als 80 Veranstaltungsorten können die Besucher mit zwei kostenlosen Busshuttles gelangen.

Das Programm der Wissenschaftsnacht steht im Internet unter:
http://www.wissenschaftsnacht-halle.de

 

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