Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Internationalität im Studentenwohnheim: Tutor Okechukwu Isaac Opurum (3.v.r.) vor einem Tischtennisspiel mit Studierenden aus der Mongolei, Polen, Kamerun und Marokko. Foto: privat
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Studentenwerk und Universität erneuern Leistungsvereinbarung

Attraktive Angebote für hallesche Studierende sollen weiter ausgebaut werden

Nummer 108/2007 vom 08. Juni 2007
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und das Studentenwerk Halle haben heute (8. Juni 2007) ihre Leistungsvereinbarung zum Wohle der Studierenden erneuert. Die attraktiven sozialen Rahmenbedingungen für Studierende in Halle sind somit gesichert und können weiter ausgebaut werden. Unter anderem soll zusätzlicher Wohnraum in der Innenstadt entstehen, und die Kindertagesstätte Weinberg wird von Erziehungswissenschaftlern der MLU konzeptionell unterstützt. Die Leistungsvereinbarung wurde für den Zeitraum von drei Jahren geschlossen.

„Für die Martin-Luther-Universität ist die Leistungsvereinbarung unverzichtbar, weil das Studentenwerk die sozialen Rahmenbedingungen für das Studium mit seinen vielfältigen Angeboten wesentlich mitgestaltet“, erklärte Dr. Martin Hecht, Kanzler der Universität. „Wir brauchen hervorragende Rahmenbedingungen, um im Wettbewerb der Universitäten bestehen zu können. Zudem erhöht die Umstellung der bisherigen Studiengänge auf Bachelor und Master die Internationalität der Studierendenschaft – das stellt sowohl die Universität als auch das Studentenwerk vor neue Herausforderungen.“

Dr. Volkmar Thom, Geschäftsführer des Studentenwerks Halle sagte: „Mit dem Service aus einer Hand wollen wir als zuverlässiger und kompetenter Partner der Universität das soziale Umfeld attraktiv gestalten und im Rahmen unserer Kernkompetenzen – Verpflegungsangebote, Wohnmöglichkeiten, Studienfinanzierung und soziale Beratungsdienste – maßgeschneiderte Lösungen für Studierende anbieten, damit auch zukünftig weiterhin Studieren gelingt.“

Die Leistungsvereinbarung wurde erstmals 2005 geschlossen und nunmehr für den Zeitraum von drei Jahren erneuert. Sie umfasst Serviceleistungen des Studentenwerks für Studieninteressierte, Studierende, MLU-Mitarbeiter und Gastwissenschaftler, von der Verpflegung über Wohnungen und soziale Beratungsangebote bis hin zur Betreuung von Kindern studentischer Eltern und Hochschulmitarbeiter. Neu aufgenommen wurde unter anderem das gemeinsame Ziel, bis zu 150 Wohnheimplätze insbesondere im Innenstadtbereich zu schaffen und am Campus Heide-Süd eine Ausgabe-Mensa zu errichten.

In eine neue Phase tritt mit der Aktualisierung der Leistungsvereinbarung auch die Zusammenarbeit zwischen der Philosophischen Fakultät III der Martin-Luther-Universität (Erziehungswissenschaften) und dem Studentenwerk bei der Umgestaltung der Kindertagesstätte Weinberg. 126 Kinder von Studierenden und Universitätsmitarbeitern werden dort betreut. „In der ersten Phase ging es um ein Coaching der Erzieherinnen, nun arbeiten wir vor allem mit dem Management zusammen“, erklärt Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg vom Institut für Pädagogik. „Zudem werden wir ein Konzept entwickeln, wie Eltern stärker in die Arbeit der Kita einbezogen werden können.“ Norbert Müller, seit 1. Februar 2007 Leiter der Kindertagesstätte, begrüßt die Kooperation und will unter anderem kindgerechtere, bildungsanregende Räume gestalten, „Lernwerkstätten, wo sich die Kinder erproben können“.

Im Hinblick auf die Internationalität der Studierendenschaft ist der Einsatz von studentischen Tutoren in ausgewählten Wohnheimen Bestandteil der Leistungsvereinbarung und wird in neuer Qualität fortgesetzt. Derzeit acht Tutoren helfen ausländischen Studierenden bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Probleme. Von Anfang an dabei ist Okechukwu Isaac Opurum aus Nigeria, der im Wohnheim Brandbergwerg als Tutor zur Verfügung steht. „Ich versorge die Studierenden mit Informationen, helfe ihnen bei Behördengängen und organisiere fast jeden Monat eine interkulturelle Veranstaltung“, berichtet Opurum, der kurz vor dem Abschluss seines Medizinstudiums steht. „Durch die unmittelbare Erreichbarkeit können die ausländischen Studierenden komplikationslos wichtige Fragen zu Studium, Wohnen, Stipendien, Leben in Halle, kirchlichen und kulturellen Angeboten etc. bei mir ansprechen.“ Die Erfahrungen seien überaus positiv.

 

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