Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Goethe (im Hintergrund) und seine lebenslustige Christiane (Michael Jackenkroll und Gabriele Finkbeiner)
Download

Ansprechpartner für die Presse

Manuela Bank-Zillmann
Telefon: +49 345 55-21004

Ansprechpartner zu dieser Pressemitteilung

Dr. Martina Haase
Telefon: 0345 55 24468 / 24461

Kontakt

Manuela Bank-Zillmann

Telefon: +49 345 55-21004
Telefax: +49 345 55-27404

Universitätsplatz 8/9
06108 Halle

Weiteres

Login für Redakteure





„Deine bleiben noch immer die Besten“

„Sprechbuehne“ präsentiert szenische Lesung von Texten aus Goethes und Christianes Leben

Nummer 92/2007 vom 23. Mai 2007
Hallesche Studierende der Sprechwissenschaft präsentieren am 31. Mai und am 1. Juni 2007 eine szenische Lesung im Puppentheater der Kulturinsel Halle. Unter dem Titel „Deine bleiben noch immer die Besten“ tragen sie Briefe, Gedichte und Rezepte aus Goethes und Christianes Leben vor. Die Studierenden sind Akteure der „Sprechbuehne“, einer besonderen Form der Verzahnung von Theorie und Praxis in der universitären Lehre.

Christiane und Goethe! Die Spekulationen über diese Verbindung begannen mit dem Bekanntwerden ihrer Liebe im Jahr 1788 – und sie dauern bis heute an. Was verband, was trennte, was vereinte die beiden in beinah drei Jahrzehnten ihres Zusammenlebens? Briefe, Tagebucheintragungen und Gedichte lassen die Rezeptur ihres Zusammenlebens erahnen. Die Vorstellungen der „Sprechbühne“ am 31. Mai und am 1. Juni 2007 beginnen jeweils um 20:30 Uhr.

Die „Sprechbuehne“ am Seminar für Sprechwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde 1992 unter der Leitung von Dr. Martina Haase gegründet. Von ausgewählten Studierenden des dritten Studienjahres werden regelmäßig Lesungen und szenische Collagen in semiprofessioneller Art zur Aufführung gebracht. Ein Podium bietet dabei das Puppentheater Halle/Kulturinsel mit seinem Abendspielplan für Jugendliche und Erwachsene. Das Besondere daran: Die ausgewählten Textvorlagen waren vom jeweiligen Autor eigentlich nicht für die Bühne gedacht. Es ist keine ursprünglich dramatische Literatur. Die eigentliche Herausforderung an die studentischen Spieler besteht darin, die Texte entlang einer szenischen Grundidee, unterstützt von eigens ausgewählten Bühnenbildern, Kostümen und Musiken und mittels einer dramaturgischen Komposition aus Wort, Bewegung, Spiel und Interaktion in Szene zu setzen. Martina Haase, Initiatorin und langjährige Leiterin der Sprechbühne, fordert dabei die Kreativität der Studierenden heraus und leitet diese in professionelle Bahnen. Damit verkörpert die „Sprechbuehne“ einen kreativen Bestandteil des Studiums der Sprechwissenschaft, der die Verbindung zur Sprechkunst mit Leben erfüllt und so Theorie und Praxis erlebbar verzahnt.

Weitere Informationen im Internet:
http://www.sprechbuehne.uni-halle.de


Kartenverkauf:
KULTURINSEL, Theater- und Konzertkasse
Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle (Saale)
Telefon: 0345-2050-222, Fax: 0345-2050-237
Mo–Sa 10–20 Uhr Die Karten kosten je 10 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Goethe (im Hintergrund) und seine lebenslustige Christiane (Michael Jackenkroll und Gabriele Finkbeiner)
Goethe (im Hintergrund) und seine lebenslustige Christiane (Michael Jackenkroll und Gabriele Finkbeiner)
Goethe (im Hintergrund) und seine melancholische Christiane (Michael Jackenkroll und Ulrike Christl)
Fotos: „Sprechbuehne“ der Martin-Luther-Universität, Markus Scholz
Goethe (im Hintergrund) und seine melancholische Christiane (Michael Jackenkroll und Ulrike Christl) Fotos: „Sprechbuehne“ der Martin-Luther-Universität, Markus Scholz
 

Zum Seitenanfang