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Schüler suchen „Herausforderung Mensch“

Projekt der Martin-Luther-Universität mit Schulen der Region / Kolloquium am 16. Mai

Nummer 88/2007 vom 14. Mai 2007
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg forschen seit kurzem Schüler und Wissenschaftler gemeinsam in einem Netzwerkprojekt mit dem Titel „Herausforderung Mensch“. Gefördert wird das Projekt von der Robert Bosch Stiftung, beteiligt sind Schulen aus Halle und der Region. Im Rahmen des Projekts findet am 16. Mai 2007 ein Kolloquium zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ statt. Medienvertreter sind herzlich willkommen.

Die Robert Bosch Stiftung fördert im Programm „Denkwerk. Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich“ die Vermittlung geisteswissenschaftlicher Methoden-Kompetenz in Schulen. Das vor kurzem bewilligte Netzwerk-Projekt „Herausforderung Mensch“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat in Partnerschaft mit Schulen aus Halle und der Region mehrere Teilprojekte erarbeitet. Es ist eingebunden in die Initiativen der Philosophischen Fakultäten I und II der MLU im Jahr der Geisteswissenschaften 2007. Mehr als zehn geisteswissenschaftliche Bereiche sind beteiligt: Altertumswissenschaften, Archäologie, Erziehungswissenschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie, Sprechwissenschaft sowie die im Orientwissenschaftlichen Zentrum vertretenen Disziplinen.

Das Teilprojekt „Interkulturelle Kompetenz – Kontakt mit Fremden“ lädt die Schüler und Lehrer der beteiligten Schulen am Mittwoch, 16. Mai 2007, von 14 bis 17 Uhr zu einem Kolloquium in Hörsäle am halleschen Universitätsplatz ein. In diesem Teilprojekt bieten die Fächer Medien- und Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Philosophie und das Orientwissenschaftliche Zentrum fundierte Wissensvermittlung über fremde Kulturen, deren mediale Darstellung sowie Aspekte und Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs miteinander. Das breit gefächerte Methodenangebot schafft einen idealen Kontext für die Bearbeitung interdisziplinärer Fragestellungen.

Im Mittelpunkt des Gesamtprojekts stehen wissenschaftliche Forschungsprojekte von Schülern, die von Wissenschaftlern betreut und unterstützt werden. Im Zuge des auf 18 Monate begrenzten ersten Teilabschnitts sollen die Schüler vor allem die methodischen Instrumentarien der beteiligten Fächer kennen- und in kleinen Schritten anwenden lernen. Bis Ende Juni können sich die Nachwuchsforscher noch in vier weiteren Schülerkolloquien informieren, um dann zu entscheiden, welche Forschungsrichtung sie einschlagen wollen. Ein Schülerkongress wird den ersten Projektabschnitt im Sommer 2008 abschließen.

Die beteiligten Schulen:

Giebichenstein-Gymnasium „Thomas Müntzer“ Halle
Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium Halle
Sekundarschule „Weidenplan“ Halle
Georg-Cantor-Gymnasium
Christophorusschule Droyßig G
utsMuths Gymnasium Quedlinburg
Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte „Albert Klotz“ Halle

Hinweis für die Berichterstattung:
Interessierte Medienvertreter sind zum Kolloquium herzlich eingeladen. Das Programm befindet sich als PDF-Datei im Anhang.

 

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