Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Mitteldeutsche Universitäten erweitern Kooperation

Halle, Jena und Leipzig schließen neue Vereinbarung

Nummer 85/2007 vom 10. Mai 2007
Bei einer gemeinsamen Rektoratssitzung haben die mitteldeutschen Universitäten Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig heute (10. Mai 2007) eine neue Kooperationsvereinbarung geschlossen. Die Partner wollen u.a. Forschungsverbünde einrichten, gemeinsam wissenschaftlichen Nachwuchs qualifizieren und eventuell Verbundstudiengänge etablieren.

Die seit 1994 bestehende Kooperation der drei Hochschulen wird damit weiter ausgebaut. Der alte Kooperationsvertrag bezog sich in erster Linie auf die Lehre. „Die Studierenden unserer Universitäten können wie bisher ohne zusätzliche Immatrikulation Studienmodule an den Partneruniversitäten absolvieren. Doch wir wollen durch die Konzentration unserer Kompetenzen zunehmend die Bereiche Forschung und Weiterbildung gemeinsam voranbringen“, betont Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Dementsprechend heißt es in der Kooperationsvereinbarung: „Die drei Universitäten nutzen ihre komplementären Forschungspotenziale und streben insbesondere die Einrichtung gemeinsamer, kooperativer Forschungsverbünde an.“ Programme mit Gastwissenschaftlern und die Qualifizierung der Doktoranden sind ebenfalls Bestandteil der Zusammenarbeit auf dem Forschungsfeld. Die Partner streben an, gemeinsame Postdoc-Programme einzurichten.

„Die Vertiefung der Zusammenarbeit ermöglicht es uns, die Stärken der drei Universitäten aufeinander auszurichten und gegebenenfalls zu bündeln“, sagt Prof. Dr. Klaus Dicke. „Wir versprechen uns davon“, so der Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena weiter, „eine deutliche Steigerung der Forschungspotenz in Mitteldeutschland“. Prof. Dr. Franz Häuser, Rektor der Universität Leipzig, unterstützt diese Intention.

Mit dem neuen Kooperationsvertrag bekunden die drei Universitäten zudem, gemeinsame Projekte im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung zu entwickeln und generell bei der Fortbildung zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus wollen sie ein universitätsübergreifendes Programm zur Qualitätssicherung und -förderung in Lehre und Forschung entwickeln. Prüfen wollen die Hochschulen die Einrichtung von Verbundstudiengängen, unter besonderer Berücksichtigung kleiner Fächer. Bestandteil des Vertrags sind auch Vereinbarungen zur gegenseitigen Information. Dazu zählen Abstimmungen in der Schwerpunktsetzung der drei Universitäten und der darauf bezogenen Berufungsstrategie sowie zum Lehrangebot.

Die Vereinbarung gilt zunächst für eine Laufzeit von fünf Jahren. Sie verlängert sich jeweils um weitere fünf Jahre, sofern sie nicht im Einvernehmen zwischen allen drei Universitäten aufgekündigt oder geändert wird.

 

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