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VolkswagenStiftung fördert Projekt der Universitäten Jena und Halle-Wittenberg

380.300 Euro für Forschung zu Wertbegriffen in der Verständigung zwischen Ost und West

Nummer 79/2007 vom 08. Mai 2007
Ein interdisziplinär zusammengesetztes Forscherteam der Universitäten Jena und Halle-Wittenberg kann sich über eine Förderung der VolkswagenStiftung freuen: Das Vorhaben „Normen- und Wertbegriffe in der Verständigung zwischen Ost- und Westeuropa“ unterstützt die Stiftung mit 380.300 Euro. Auf hallescher Seite beteiligt ist Matthias Kaufmann, Professor für Ethik am Institut für Philosophie der Martin-Luther-Universität.

„Von der philosophischen Seite her geht es darum, die Entwicklungsgeschichte der Begriffe bereitzustellen, die in verschiedenen Teilen Europas teils ähnlich, teils unterschiedlich rezipiert worden sind“, erläutert Professor Kaufmann. „In dem Forschungsprojekt wollen wir Begriffsverschiebungen nachgehen, Differenzen und Gemeinsamkeiten festhalten und begreifen, welchen Wandel traditionelle Normen durchlaufen haben.“ Neben der Beschäftigung mit Normen wie Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit solle es zunächst unter anderem um die Begriffe Demokratie, Eigentum und Verantwortung gehen, später dann zum Beispiel um Menschenwürde, Solidarität und Autonomie.

Die Federführung des Forschungsprojekts hat Prof. Dr. Rosemarie Lühr vom Lehrstuhl für Indogermanistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) übernommen. Dritter im Bunde ist Prof. Dr. Hartmut Rosa vom Lehrstuhl für allgemeine und theoretische Soziologie der FSU. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird von der VolkswagenStiftung im Rahmen ihrer Initiative „Einheit in der Vielfalt? Grundlagen und Voraussetzungen eines erweiterten Europas“ gefördert.

 

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