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Welche Grenzen hat das europäische Prinzip?

5. Europäisches Journalistengespräch zum Welttag der Pressefreiheit in Halle

Nummer 66/2007 vom 25. April 2007
Bereits zum fünften Mal holen die Hallesche Europäische Journalistenschule für Multimediale Autorschaft Alfred Neven DuMont (HALESMA A.N.D.) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) Journalisten aus Ost- und Westeuropa in die Saalestadt, um gemeinsam über das vereinte Europa und die Rolle der Medien im vereinten Europa zu diskutieren. Das Europäische Journalistengespräch zum Welttag der Pressefreiheit findet am 2. Mai um 19:30 Uhr an der halleschen Universität statt. Das Thema lautet: „Europäische Solidarität – Europäischer Wettbewerb. Welche Grenzen hat das europäische Prinzip?“

Solidarität oder Wettbewerb? Die europäischen Staaten sind uneins. Auf der einen Seite versucht die Union, den gemeinsamen Wirtschaftsraum als Großmacht zu etablieren, der dem US-amerikanischen und dem asiatischen Raum selbstbewusst entgegentreten kann. Auf der anderen Seite hemmen immer wieder nationale Interessen das Vorankommen. Oft sind den Mitgliedsstaaten eben doch die heimischen Arbeitsplätze wichtiger als der gemeinsame Erfolg. Hat das europäische Prinzip Grenzen? War der Airbus-Streit eine Ausnahme? Kann eine gemeinsame Verfassung helfen? Und wie schlägt sich die deutsche Ratspräsidentschaft?

Diese Fragen stehen im Jubiläumsjahr der EU im Mittelpunkt des Europäischen Journalistengesprächs zum Welttag der Pressefreiheit, das am 2. Mai in Halle stattfindet. Die Gesprächsleitung übernehmen MZ-Chefredakteur Jörg Biallas und der stellevertretende Chefredakteur Torsten Kleditzsch. Es diskutieren: Jacek Lepiarz (PAP, Polen), Peter Rival (Trend, Slowakei), Kate Connolly (The Guardian, Großbritannien), Jeroen Akkermans (RTL-4/Nieuws Nederland, Niederlande) und Derek Scally (Deutschland-Korrespondent der Irish Times, Dublin).

Das Europäische Journalistengespräch verpflichtet sich der Deklaration der UNESCO-Konferenz am 3. Mai 1991 in Windhoek (Namibia) zur „Schaffung einer unabhängigen, pluralistischen und freien Presse“ als ein „Eckstein für Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung“. Den daraus entstandenen Welttag der Pressefreiheit nehmen sich die Europäische Journalistenschule und die Mitteldeutsche Zeitung jährlich zum Anlass, sich mit Journalisten verschiedener Länder über die Informationsfreiheit im vereinten Europa auseinanderzusetzen.

Zeit:
Mittwoch, 2. Mai 2007, 19:30 Uhr

Ort:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Hallischer Saal der Burse zur Tulpe
Universitätsring 5, 1. Etage
06110 Halle (Saale)

Der Eintritt ist kostenlos.
Anmeldungen bitte telefonisch an die MZ-Chefredaktion: 0345 / 565 43 00.

 

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