Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Seit Gründung des @LLZ im Juli 2012 konnten mehr als 350 multimediale Lehrprojekte durch die Mitarbeiter unterstützt werden. Foto: Anke Tornow
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Qualitätspakt Lehre: @LLZ der Uni Halle wird weiter gefördert

Nummer 127/2015 vom 06. November 2015
Das Zentrum für multimediales Lehren und Lernen (@LLZ) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) wird weiter durch das Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ gefördert. Das gab heute die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka in Berlin bekannt. Ziel des Programms ist es, die Betreuung der Studierenden und die Qualität der Lehre zu verbessern. Gefördert werden Hochschulen mit guten Konzepten zur Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Lehre. Seit 2012 unterstützte das @LLZ an der Uni Halle 350 multimediale Lehrprojekte. Bis 2020 stehen nun weitere Mittel zur Fortsetzung und weiteren Entwicklung dieser Projekte zur Verfügung.

Das Zentrum für multimediales Lehren und Lernen ist wesentlicher Bestandteil des Programms „Studium multimedial" der MLU. Die Mitarbeiter des @LLZ sind verantwortlich für die Modernisierung, Implementierung und nachhaltige Weiterentwicklung multimedialer Lehr- und Lernformen an der Universität. Sie unterstützen mit den Bereichen Service, Evaluation und Forschung den Einsatz multimedialer Angebote in der Lehre didaktisch und technisch. Für diese Arbeit stehen noch bis Ende 2016 insgesamt 6 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem erfolgreichen Abschneiden in der neuen Förderperiode kann das Zentrum nun bis Ende 2020 in der bisherigen Form fortgeführt werden.

Seit Gründung des @LLZ im Juli 2012 konnten mehr als 350 multimediale Lehrprojekte durch die Mitarbeiter unterstützt werden. Dazu gehören seit 2014 auch Online-Klausuren. Bislang absolvierten rund 3.800 Studierende eine Prüfung am Computer. „Die Tendenz ist stark steigend, denn der zu Beginn durch die Fragen- und Testerstellung entstehende Mehraufwand für die Lehrenden wird durch verkürzte Korrekturzeiten - gerade bei großen Studierendengruppen - mehr als aufgewogen", sagt Dr. Michael Gerth, Leiter des Zentrums.

Auch im Bereich der Vorlesungsaufzeichnungen wurden erhebliche technische Investitionen vorgenommen. Gegenwärtig sind 18 Hörsäle der Uni mit automatischer Aufzeichnungstechnik ausgerüstet. Das 2014 in Betrieb genommene System wird von immer mehr Hochschullehrern genutzt, die ihre gesamte Vorlesung aufzeichnen lassen. „Das wird besonders von den Studierenden für Nachbereitungen und Prüfungsvorbereitungen sehr geschätzt", so Michael Gerth. Derzeit werden 31 Vorlesungsreihen durchgängig aufgezeichnet, hinzu kommen Blockveranstaltungen und Tagungen. Die meisten Aufzeichnungen sind zwar innerhalb der universitären Lernplattform nur den jeweiligen Studierenden zugänglich, über das Videoportal openlecture.uni-halle.de werden jedoch alle frei zugänglichen Aufzeichnungen, etwa Tagungen, Ringvorlesungen oder auch einige Einführungsveranstaltungen für Erstsemester, der Öffentlichkeit insgesamt zugänglich gemacht .

Für die Lehrenden selbst bietet das @LLZ seit 2015 ein umfangreiches Schulungsprogramm an, das neben didaktischen Fragen auch den praktischen Einsatz multimedialer Werkzeuge behandelt. Mehr als 100 Teilnehmer haben bereits Veranstaltungen des Schulungsprogramms besucht.

Mehr über das @LLZ unter:
www.llz.uni-halle.de und https://blog.llz.uni-halle.de

 

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