Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Die Studierenden in Brno
Foto: Uni Halle
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Moot Court im Welthandelsrecht: Hallesche Jura-Studierende stehen im Finale

Nummer 046/2016 vom 13. April 2016
Vier Studierende des juristischen Bereichs der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben bei der "ELSA Moot Court Competition on WTO Law" den vierten Platz bei der europäischen Regionalrunde im tschechischen Brno belegt und damit das Ticket zum Weltfinale gelöst.

Zum 14. Mal findet gegenwärtig der jährliche internationale studentische Wettbewerb der "European Law Student Association" (ELSA) zum Welthandelsrecht statt. In diesem Rahmen nahmen Teams von 15 Universitäten in der vergangenen Woche an der europäischen Regionalrunde in Brno, einer von fünf Regionalausscheidungen weltweit, teil.

Grundlage des Wettbewerbs ist ein Fall aus dem Recht der Welthandelsorganisation (WTO), bei der die teilnehmenden Studierenden die Delegationen fiktiver Staaten simulieren, die vor Gremien aus WTO-Rechtsexperten über ihre Rechte und Pflichten streiten. Beim diesjährigen Fall geht es um die komplexen Zusammenhänge der Energiewirtschaft und der Umstellung auf erneuerbare Energien. In der fiktiven Konstellation streiten sich zwei Staaten um Subventionen im Energiebereich. Durch Subventionen in einem Staat sinken die Einnahmen der freien Energiewirtschaft im Konkurrenzstaat. Es geht also um die tagespolitische Frage, ob zugunsten der Technologie in den freien Markt eingegriffen werden kann.

Die vier halleschen Jura-Studierenden Clemens Thomas Pirschke, Hannah Tabea Schneider, Simon Markus Honermeyer und Jakob Philipp Dierken hatten sich seit September 2015 intensiv auf diese Europameisterschaft vorbereitet. Sie mussten nicht nur ausführliche Schriftsätze für die Kläger- und Beklagtenseite verfassen, sondern auch wieder und wieder die mündlichen Verhandlungen auf beiden Seiten üben. Dabei fokussierte sich das Team insbesondere auf die Reaktionsfähigkeit, um Expertenfragen aus allen relevanten Bereichen des WTO-Rechts beantworten zu können. Im Ergebnis konnte sich das Team überzeugend gegen Mannschaften aus Amsterdam und Münster durchsetzen, erst im Halbfinale musste sich das Team der Universität Leuven knapp geschlagen geben.  

Für die Weltmeisterschaften, die vom 7. bis 12. Juni in Genf stattfinden werden, will sich das hallesche Team auch weiter mit Rückhalt durch Prof. Dr. Christian Tietje und den Mitarbeitern der Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht (TELC) vorbereiten. "Das hallesche Team hat die hervorragenden Leistungen der letzten Moot-Court-Wettbewerbe und der Forschungsstelle TELC fortführen können und gezeigt, dass wir im internationalen Bereich exzellent sind", so Tietje.

Für die Studierenden eröffnet die Teilnahme an einem englischsprachigen Moot Court die Gelegenheit, neben den wertvollen Erfahrungen im rhetorischen Bereich auch die für eine berufliche Tätigkeit unerlässlichen Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben. Zudem bietet sie auch den Zugang zu einem internationalen Netzwerk von Rechtsexperten.

Die Studierenden in Brno / Foto: Uni Halle
Die Studierenden in Brno / Foto: Uni Halle
Studierende des Juristischen Bereichs der Universität Halle haben das Ticket zum Weltfinale gelöst. / Foto: Uni Halle
Studierende des Juristischen Bereichs der Universität Halle haben das Ticket zum Weltfinale gelöst. / Foto: Uni Halle
 

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