Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Veranstaltungen an der Universität im Dezember 2016

Nummer 128/2016 vom 14. November 2016
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) finden im Dezember unter anderen diese öffentlichen Veranstaltungen statt. Sie erhalten im Folgenden eine Auswahl mit Kurztexten. Eine vollständige Übersicht finden Sie im Internet unter: www.veranstaltungen.uni-halle.de.

Vortrag | Johannes Varwick: Sind unsere Renten sicher? Deutsche Alterssicherung im internationalen Vergleich
Donnerstag, 1. Dezember 2016, 18.00 - 19.30 Uhr
Universitätsklinikum Halle, Hörsäle 1 und 2
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale)

Prof. Dr. Johannes Varwick vom Institut für Politwissenschaften und Japanologie der MLU spricht im Rahmen der Ringvorlesung "Die humane Altersgesellschaft: medizinische und soziale Herausforderung" zum Thema: Sind unsere Renten sicher? Deutsche Alterssicherung im internationalen Vergleich.

Weitere Informationen: http://wcms.itz.uni-halle.de/download.php?down=43126&elem=2988722

Ansprechpartner:
Marion Kröbel
Telefon: +49 345 557-5282
E-Mail: marion.kroebel@uk-halle.de

 

Vortrag | Paul Peucker: In Staub und Asche - Archivierung und Kassation in Herrnhuter Archiven im 18. Jahrhundert
Montag, 5. Dezember 2016, 18.00 - 20.00 Uhr
Franckesche Stiftungen, Haus 54, Christian-Thomasius-Zimmer
Franckeplatz 1, 06110 Halle (Saale)

Suchen wir nach Wissen, informieren wir uns heute zuerst im globalen Netz. Auch wie wir lesen und Gelesenes verarbeiten sowie repräsentieren, hat sich mit der Digitalisierung radikal verändert. Dadurch erscheinen die klassischen analogen Formen und Praktiken der Wissensaneignung und Wissensverarbeitung in neuem Licht. Die Vortragsreihe verfolgt die Produktionsbedingungen von Wissen, Literatur und Kunst in historischer Perspektive fachübergreifend, ausgehend von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Im Fokus stehen dabei die vielfältigen Techniken und Praktiken des Exzerpierens in Verbindung mit der Frage, wie die durch Lektüre, empirische Verfahren (Hören, Beobachten) und das Sammeln von Bildern gewonnenen Materialien verarbeitet, d.h. geordnet, gespeichert, kopiert und für wissenschaftliche, literarische und künstlerische Werke verwendet wurden. In Frage steht das Verhältnis von Originalität und Kopie, von Autorschaft und Nachahmung, damit die Genealogie zentraler Kategorien unseres aktuellen Verständnisses von Wissenschaft, Kunst und Literatur (Autor, Original, Nachahmung/Kopie, Zitat, Plagiat). Experten aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen und Ländern berichten in Ausschnitten und einzelnen Fällen über ein neu entstandenes internationales Forschungsfeld, zu dem in den letzten Jahren zahlreiche Arbeiten publiziert wurden.

Weitere Informationen: http://www.izea.uni-halle.de/veranstaltungen.html

Ansprechpartner:
Josephine Zielasko
Telefon: +49 345 55-21771
E-Mail: josephine.zielasko@izea.uni-halle.de

 

Vortrag | Holger Limberg: Interaktionsmuster und Gesprächskultur in universitären Sprechstunden
Montag, 5. Dezember 2016, 18.15 - 20.00 Uhr
Franckesche Stiftungen, Haus 31
Franckeplatz 1, 06110 Halle (Saale)

Universitäten können als Orte angesehen werden, an denen bestimmte berufliche Kompetenzen und wissenschaftliche Qualifikationen erworben werden sollen. Dabei bezieht sich das, was gelernt wird, offensichtlich nicht nur auf die Aneignung von Wissensinhalten und Fachkenntnissen, sondern auch auf die Sozialisation in die institutionelle und kommunikative Kultur der akademischen Gemeinschaft. Die durch die Bologna-Reform veränderten Studienbedingungen (z.B. Modularisierung von Studiengängen, Einführung eines Kredit-Punkte-Systems und eines studienbegleitenden Prüfungssystems) werden oft als wesentliche Faktoren diskutiert, die die Orientierung im universitären Alltag und die Gestaltung des Studiums maßgeblich beeinflussen. Hinzu kommt die Vielfältigkeit von Interaktionsformen und Kontexten, in denen die Ausbildung von Studierenden an Universitäten stattfindet. Neben den 'primären Interaktionsformaten’ (z.B. Seminare, Vorlesungen, Tutorien und Übungen) bietet die Universität auch andere institutionalisierte Kontexte (wie z.B. Beratungsgespräche oder Sprechstunden) an, in deren Rahmen Studierende mit den Hochschullehrenden ins Gespräch treten und ihre Probleme bei der Organisation des eigenen Studiums und bei der Bewältigung von Studienanforderungen - nicht zuletzt in Bezug auf die Spezifik hochschulischer Prüfungsordnungen - bearbeiten können. Was sind aber die konkreten Anforderungen, mit denen Studierende während des Studiums - sowohl innerhalb als auch außerhalb ritualisierter Formen von Lehrveranstaltungen - konfrontiert werden? Was spezifiziert studentische Praxis und universitäre Interaktionskultur in ihrer inneren Logik und Struktur? Schließlich: Welche Möglichkeiten und Ressourcen haben Studierende, um die Interaktionen innerhalb universitärer Lehrveranstaltungen ihrerseits zu regulieren? Diesen Fragestellungen widmen sich die Abendgespräche im Wintersemester 2016/17 unter dem Titel "Studentische Praxis und universitäre Interaktionskultur".

Weitere Informationen: http://www.zsb.uni-halle.de/

Ansprechpartner:
Tanya Tyagunova
Telefon: +49 345 55-23897
E-Mail: tantyana.tyagunova@zsb.uni-halle.de

 

Tagung | Funktionale Selbstverwaltung im 21. Jahrhundert
Donnerstag, 8. Dezember 2016, 09.15 - 18.00 Uhr
Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften Halle
Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale)

Die Tagung nimmt die neueren Entwicklungen im Bereich der funktionalen Selbstverwaltung unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in den Blick und analysiert vor diesem Hintergrund Probleme und Handlungsbedarfe.

Weitere Informationen: http://www.kammerrecht.de/veranstaltungen/

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Winfried Kluth
Telefon: +49 345 55-23223
E-Mail: winfried.kluth@jura.uni-halle.de

 

Tagung | Topografische Leerstellen
Donnerstag, 8. Dezember 2016, 15.30 - 19.30 Uhr
Freitag, 9. Dezember 2016, 10.00 - 19.00 Uhr
Samstag, 10. Dezember 2016, 09.00 - 13.00 Uhr
Steintor-Campus, Hörsaal V
Ludwig-Wucherer-Str. 2, 06108 Halle (Saale)

In ihren medialen Erscheinungen werden dörfliche und ländliche Räume häufig als Lebenswelten gekennzeichnet, die im Verschwinden begriffen oder längst verschwunden sind - sei es nun aufgrund demografischer, ökonomischer, technischer, politischer und/oder soziokultureller Umbrüche oder Transformationen. Dabei verursacht ihr Verschwinden, ob als langwieriger Prozess oder abruptes Ereignis, immer auch Leerstellen in sozialen, symbolischen und topografischen Zusammenhängen und Orientierungssystemen. Diese Leerstellen fordern jedoch zugleich die individuelle und kollektive Erinnerung und Imagination heraus und evozieren damit beinahe zwangsläufig ästhetische und ästhetisierende Wahrnehmungs- und Darstellungsweisen. Daraus resultieren künstlerische Werke jedweder Art, die Verlusterfahrungen ergründen, das Verschwundene im kulturellen Gedächtnis archivieren, Ursachen und Wirkungen reflektieren und/oder engagiert eingreifen - und somit auch für die imaginative Neuerfindung jener Dörfer und Landschaften sorgen, die aktuell verschwinden oder bereits verschwunden sind.

Die Tagung will die verschiedenen Formen, Funktionen und Folgen des Verschwindens von Dörfern und Landschaften im Spiegel ihrer Ästhetisierungsweisen und vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und kulturhistorischer Problemstellungen erkunden: Mit welchen künstlerischen Mitteln wird das Verschwinden von Dörfern und Landschaften dargestellt? Welche Erinnerungen werden mit ihnen verbunden und wie werden sie aktiviert? Welche Themen und Motive werden in sie projiziert oder aus ihnen erschlossen? Welche ökonomischen, politischen, sozialen und/oder kulturellen Diskurse werden dabei thematisiert und reflektiert? Welchen Beitrag leisten ästhetische Verfahren zur Erkenntnis, Kritik und Vermittlung der mit dem Verschwinden einhergehenden sozialen Prozesse und Erfahrungen? Welche neuen Entwürfe und Nutzungsstrategien werden anstelle der verschwundenen Dörfer und Landschaften gesetzt?

Weitere Informationen und das Programm: http://www.dorfatlas.uni-halle.de/index.php/termine/107-2016-12-08

Ansprechpartner:
Marc Weiland
Telefon: +49 157 31700663
E-Mail: marc.weiland@germanistik.uni-halle.de

 

Kolloquium | Martin Grötschel: Digital Humanities und Mathematik
Donnerstag, 8. Dezember 2016, 16.00 - 18.00 Uhr
Informatikgebäude, HS 1.04
Von-Seckendorff-Platz 1, 06120 Halle (Saale)

Vor ungefähr zehn Jahren wurde der Begriff "Digital Humanities" (abgekürzt DH) eingeführt. Stark verkürzte Definition: DH steht für den Einsatz von Informationstechnologie in den Geisteswissenschaften. Bei DH geht es keineswegs nur um die simple Benutzung von Computern, sondern um den Einsatz vielfältiger Werkzeuge der Mathematik und Informatik zur Bearbeitung geisteswissenschaftlicher Fragestellungen. Auch wenn DH in der Presse gelegentlich gehypt und häufig über DH berichtet wird, so befindet sich das Gebiet gegenwärtig noch in seinen Anfängen, und es gibt noch viel methodologisches Entwicklungspotential.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christiane Tammer
Telefon: +49 345 55-24673
E-Mail: christiane.tammer@mathematik.uni-halle.de

 

Vortrag | Mareike Niendorf: Menschenrechtsbildung
Dienstag, 13. Dezember 2016, 18.15 - 19.45 Uhr
Melanchthonianum, Hörsaal XV
Universitätsplatz 8, 06108 Halle (Saale)

Vortrag von Mareike Niendorf vom Deutschen Institut für Menschenrechte Berlin zum Thema Menschenrechtsbildung.

Weitere Informationen: http://kluth.jura.uni-halle.de/forschungsstelle_migrationsrecht/

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Winfried Kluth
Telefon: +49 345 55-23223
E-Mail: winfried.kluth@jura.uni-halle.de

 

Vortrag | Lutz Achenbach: Trau, schau, wem? - Access Identity Management als Herausforderung
Dienstag, 13. Dezember 2016, 16.15 - 17.45 Uhr
Auditorium Maximum, Hörsaal XXIII
Universitätsplatz 1, 06108 Halle (Saale)

Lutz Achenbach, Leiter IT-Governance, Volkswagen Financial Services, Braunschweig spricht beim 27. ifu-Gastvortrag zum Thema: Trau, schau, wem? - Access Identity Management als Herausforderung.

Ansprechpartner:
PD Dr. Axel Stolze
Telefon: +49 345 55-23412
E-Mail: stolze@wiwi.uni-halle.de

 

Vorlesung | Paolo Fornara: Inkontinenz - (k)ein Tabuthema
Donnerstag, 15. Dezember 2016, 18.00 - 19.30 Uhr
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale)

Prof. Dr. Paolo Fornara von der Universitätsklinik und Poliklinik für Urologie spricht im Rahmen der Ringvorlesung "Die humane Altersgesellschaft: medizinische und soziale Herausforderung" zum Thema: Inkontinenz - (k)ein Tabuthema.

Weitere Informationen: http://www.izah.uni-halle.de/ringvorlesungen/

Ansprechpartner:
Marion Kröbel
Telefon: +49 345 557-5282
E-Mail: marion.kroebel@uk-halle.de

 

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