Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Veranstaltungen an der Universität im Mai 2017

Nummer 047/2017 vom 12. April 2017
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) finden im Mai unter anderen diese öffentlichen Veranstaltungen statt. Sie erhalten im Folgenden eine Auswahl mit Kurztexten. Eine vollständige Übersicht finden Sie im Internet unter: www.veranstaltungen.uni-halle.de.

Konzert | Felix Mendelssohn Bartholdy "Lobgesang"
Sonntag, 7. Mai 2017, 19.30 - 22.00 Uhr
Marktkirche
An der Marienkirche 2, 06108 Halle (Saale)

Die Aufführung dieses grandiosen Werks ergibt sich aus der mittlerweile 8. Kooperation zwischen der Anhaltischen Philharmonie Dessau und dem Universitätschor Halle "J. F. Reichardt". Weitere Werke Mendelssohns vervollständigen an diesem Abend das musikalische Bild des Komponisten. Irénée Peyrot, Organist und Kantor der Marktkirche Halle, lässt die Orgelsonate A-Dur erklingen und Chor und Orchester runden mit der Choralkantate "Verleih uns Frieden" den Konzertabend ab. Mendelssohns "Lobgesang" entstand 1840 als Auftragswerk der Stadt Leipzig anlässlich des 400. Jubiläums des Gutenbergschen Buchdrucks. Bei Mendelssohns Zeitgenossen avanciert der "Lobgesang" schnell zu einer seiner populärsten Kompositionen. Bereits im September 1840 leitete der Komponist weitere Aufführungen beim Musikfest im englischen Birmingham oder 1842 beim Niederrheinischen Musikfest in Düsseldorf. Die Einzigartigkeit des Werks als Sinfonie-Kantate besitzt in ihrer Anlage Ähnlichkeiten in Bezug auf die 9. Sinfonie Beethovens. Wie bei Beethoven folgt den ersten drei, rein instrumentalen Sätzen der monumentale Finalsatz in großer Besetzung für Chor, Solisten und Orchester.

Ansprechpartner:
Dr. Jens Arndt
Telefon: +49 171-6052699
E-Mail: jens.arndt@musik.uni-halle.de

Gründerwoche 2017
Montag, 8. Mai, bis Sonnabend, 13. Mai 2017

Die Gründerwoche ist ein Angebot für Studierende, Wissenschaftler und Gründer mit Interesse an den Themen unternehmerisches Denken und Handeln, Ideenentwicklung, Verwertung von Forschungsergebnissen, Finanzierung und Förderung sowie rechtlichen Aspekten. Mit verschiedenen Formaten, wie Exkursionen, Trainings, Workshops, informativen Vorträgen und Vernetzungsveranstaltungen, wird praxisbezogenes Wissen rund um das Thema Verwertung und Gründung von erfahrenen Dozenten und Experten vermittelt.

Das gesamte Programm: www.gruendung.uni-halle.de/services/veranstaltungen/gruenderwoche

Ansprechpartner:
Sandra Bier
Telefon: +49 345 55-22978
E-Mail: sandra.bier@gruendung.uni-halle.de

Vortrag | Antonia Kupfer: Bildungsaufstiege aus prekären Verhältnissen
Montag, 8. Mai 2017, 18.15 - 19.45 Uhr
Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB), Haus 31, Konferenzraum
Franckeplatz 1, 06110 Halle (Saale)

Die Reihe der Halleschen Abendgespräche zu Schule und Bildung am ZSB nimmt im Sommersemester 2017 den Faden der Halleschen Abendgespräche aus dem Wintersemester 2015/2016 zum Thema "Biographie und Bildung - Theoretische und empirische Verortungen" auf und verknüpft dieses mit aktuellen Fragestellungen und Befunden bezüglich Biografie und Identität an herausgehobenen Bildungsorten und Karriereverläufen.

Prof. Dr. Antonia Kupfer (TU Dresden) spricht in ihrem Vortrag über "Bildungsaufstiege aus prekären Verhältnissen: Studium als ontologischer Sicherungsprozess". Vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Bedeutung lebensgeschichtlicher Erzählungen im Rahmen der Biografisierung der eigenen Person und der Rede von der dynamischen Entwicklungsidentität in der Moderne stellt sich die Frage, wie junge Menschen herausgehobene Bildungsorte, Bildungsgänge oder Bildungserfahrungen biografisch verarbeiten und in die eigene Identität integrieren. Identitätsarbeit gehört dabei seit langem zu den zentralen Kategorien der Biografieforschung, gewinnt aber im Kontext von Elitebildungsprozessen und Bildungsaufstiegen an Virulenz. Die Biografieforschung selbst nimmt in der Erziehungswissenschaft eine bedeutsame Stellung ein, da mit ihr individuelle und insbesondere transformatorische Bildungsprozesse analysiert werden können.

Ansprechpartner:
Ulrike Deppe
Telefon: +49 345 55-21703
E-Mail: ulrike.deppe@zsb.uni-halle.de

 

Vortrag | Konstanze Senge: Unternehmen zwischen sozialer Verantwortung und Profitmaximierung
Mittwoch, 10. Mai 2017, 18.15 - 19.45 Uhr
Auditorium Maximum, Hörsaal 23
Universitätsplatz 1, 06108 Halle (Saale)

Wie lösen Unternehmen das Dilemma zwischen sozialer Verantwortung und Profitmaximierung? Der Vortrag von Prof. Dr. Konstanze Senge (MLU) in der Ringvorlesung "Nachhaltigkeit" geht von der These aus, dass die Ökonomisierung des Sozialen auch innerhalb der Ökonomie selbst stattfindet: Die zunehmende Finanzialisierung führt zur Stärkung ökonomischer Prinzipien innerhalb der Unternehmen (stärkere Konkurrenz um Investoren, Investitionsziele der Eigentümer). Gleichzeitig haben die Anforderungen an Aktienunternehmen bezüglich der Signalisierung der gesellschaftlichen Verantwortung im Sinne von "Nachhaltigkeit" deutlich zugenommen. Mittlerweile kann von einer weltweiten Nachhaltigkeits-Entwicklung gesprochen werden. Insbesondere Aktiengesellschaften müssen nun der Öffentlichkeit gegenüber verstärkt Auskunft darüber geben, wie sie sich zu Fragen der Nachhaltigkeit verhalten und welchen Beitrag sie diesbezüglich leisten. In dem Vortrag werden Ergebnisse aus einem aktuellen Forschungsprojekt vorgestellt, welche die Resultate und nicht-intendierten Konsequenzen der Integration von Nachhaltigkeitsmaßnahmen innerhalb deutscher Aktienunternehmen darstellen. Es wird gezeigt, dass Finanzialisierung Nachhaltigkeit befördert, gleichzeitig aber zu einer zentralen Veränderung des Nachhaltigkeitskonzeptes führt.

Weitere Informationen: https://nachhalltig.de

Ansprechpartner:
Frederik Bub
Telefon: +49 345 55-25596
E-Mail: frederik.bub@sfi-halle.de

 

Vortrag | Johann Hinrich Claussen: Zwischen Verzweiflung und Freude, Angst und Hoffnung
Montag, 15. Mai 2017, 18.15 - 20.00 Uhr
Franckesche Stiftungen, Haus 54, Christian-Thomasius-Zimmer
Franckeplatz 1, 06110 Halle (Saale)

Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe im Sommersemester 2017 unter dem Titel "Reformation - Aufklärung - Gegenwart" statt. Dr. Johann Hinrich Claussen (Hamburg) spricht zum Thema: "Zwischen Verzweiflung und Freude, Angst und Hoffnung. Über das Glück und Unglück des Glaubens bei Luther, in der Aufklärung und heute". 

Auf die Reformation als "erste Aufklärung" berufen sich die deutschen Autoren des 18. Jahrhunderts des Öfteren. Als Strategie der Selbstlegitimierung sagt dies sicherlich mehr über das 18. Jahrhundert aus als über das 16. Die Neigung dazu, die Reformation im Licht der Gegenwart zu sehen, ist freilich auch heute groß - und verdient mehr Reflexion, als sie in der Öffentlichkeit, aber auch in der Wissenschaft geübt wird. Was bereits der Vorlauf zum Jubiläumsjahr 2017 ebenfalls gezeigt hat: Eine besonders wichtige Rolle für die heutige Sicht auf die Reformation spielen solche Prägungen unseres Verständnisses von Religion, Subjektivität, Gewissen, Autonomie, Freiheit oder Fortschritt, die wir der Aufklärung verdanken. Die Aufklärung stellt gleichsam die Perspektive dar, in der wir die Reformation wahrnehmen. Damit diese Perspektive nicht unreflektiert, ja unbemerkt bleibt, widmet das IZEA seine Vortragsreihe im Sommersemester dem "Faktor Aufklärung" in der 500-jährigen Wirkungsgeschichte der Reformation.

Weitere Informationen: www.izea.uni-halle.de/veranstaltungen.html

Ansprechpartner:
Josephine Zielasko
Telefon: +49 345 55-21771
E-Mail: izea@izea.uni-halle.de

 

29. IndustrieTag Informations Technologie
Dienstag, 16. Mai 2017, 14.00 - 19.00 Uhr
Institut für Informatik, Raum 5.09
Von-Seckendorff-Platz 1, 06120 Halle (Saale)

Zum Austausch über neueste Ergebnisse der Grundlagen- und Anwendungsforschung zu Informatik und Informationstechnologie (IT) treffen sich Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der halleschen Universität mit verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus regionalen Unternehmen und Forschungsinstituten. Über Fachvorträge und Diskussionen sind Anbahnung und Vertiefung von Kontakten zwischen der regionalen IT-Industrie und informatikrelevanten Forschergruppen der Universität beabsichtigt. Durch den IT-Tag können die Studierenden den Weg in Firmen der Regionen Halle-Leipzig und südliches Sachsen-Anhalt finden, um dort Praktika zu absolvieren, Bachelor- und Masterarbeiten anzufertigen und vor allem nach dem Studium eine interessante Tätigkeit aufzunehmen.

Weitere Informationen und das Programm: http://www.uni-halle.de/uzi/

Ansprechpartner:
Dr. Holger Blaar
Telefon: +49 345 55-24721
E-Mail: holger.blaar@informatik.uni-halle.de

 

Tagung | 6. Mitteldeutsche Konferenz für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte
Mittwoch, 17. Mai 2017, 09.00 - 16.00 Uhr
Dorothea-Erxleben-Lernzentrum, Hörsaal MS12-HS
Magdeburger Straße 12, 06112 Halle (Saale)

Aus aktuellem Anlass ist die 6. Mitteldeutsche Konferenz 2017 thematisch dem 200. Jahrestag der Vereinigung der Universitäten Wittenberg und Halle gewidmet und wird der Forschung zur Medizin und Wissenschaft im 16., 17. und 18. Jahrhundert besonderen Raum geben. Im Rahmen der aktuellen medizin- und wissenschaftshistorischen Forschung am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin sind zudem Beiträge zur Psychiatriegeschichte und aus dem Bereich der Disability Studies geplant.

Weitere Informationen: www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=256

Ansprechpartner:
PD Dr. Maike Rotzoll
Telefon: +49 345 557-3550
E-Mail: geschichte.ethik@uk-halle.de

 

Vortrag | Norbert Lammert: Zwischen Brexit und EZB - Wohin steuert die EU?
Dienstag, 23. Mai 2017, 18.00 - 20.00 Uhr
Franckesche Stiftungen, Freylinghausen-Saal
Franckeplatz 1, 06108 Halle (Saale)

Im 44. Halleschen Wirtschaftsgespräch spricht dieses Mal Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

Ansprechpartner:
PD Dr. Axel Stolze
Telefon: +49 345 55-23412
E-Mail: axel.stolze@wiwi.uni-halle.de

 

Ausstellung | Winckelmann. Moderne Antike
bis 2. Juli 2017
Dienstag, Mittwoch sowie Freitag bis Sonntag, 10.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag, 12.00 - 20.00 Uhr
Neues Museum Weimar
Weimarplatz 5, 99423 Weimar 

Begründer der modernen Kunstgeschichte und Archäologie, Wegbereiter des deutschen Klassizismus und Virtuose der Kunstbeschreibung - Johann Joachim Winckelmann (1717 - 1768) prägte die europäische Ideen- und Kulturgeschichte wie kaum ein anderer. Im Dezember dieses Jahres wäre der gebürtige Stendaler 300 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass widmen ihm die Humboldt-Professur für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer der Martin-Luther-Universität und die Klassik Stiftung Weimar die weltweit erste große Ausstellung. Im Neuen Museum Weimar rekonstruiren die Veranstalter auf über 1.000 Quadratmetern und mit mehr als 200 Exponaten die wichtigsten Aspekte seines Werdegangs und zeichnen seine bis ins 20. Jahrhundert hinein spürbare Wirkung nach.

Ansprechpartner:
Aleksandra Ambrozy
Telefon: +49 345 55-21768
E-Mail: aleksandra.ambrozy@izea.uni-halle.de 

 

Ausstellung | "Die combinierte Akademie" - Die Vereinigung der Universitäten Wittenberg und Halle
13. April bis 9. Juli 2017
Dienstag - Freitag, 11.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
sonntags, 14.00 - 18.00 Uhr
Löwengebäude
Universitätsplatz 11, 06108 Halle (Saale)

Die Geschichte der Universitäten Halle und Wittenberg und deren Vereinigung vor 200 Jahren stehen im Mittelpunkt der Ausstellung des Universitätsmuseums der MLU. Unter dem Titel "Die combinierte Akademie" gibt die Ausstellung bis in den Juli spannende Einblicke in die mitunter turbulente Zeit vor 200 Jahren, als Napoleon sowohl das preußische Halle als auch das sächsische Wittenberg belagerte. Die Schau präsentiert in Halle noch nie gezeigte Objekte, wie das Original der Deutschen Bundesakte, der Vertrag über die Gründung des Deutschen Bundes auf dem Wiener Kongress. Auch Exponate aus Wittenberg sind erstmals im Unimuseum zu sehen, wie das silberne Siegel des Wittenberger Rektors aus der Anfangszeit der Leucorea. Ein weiteres Highlight der Schau ist einer von weltweit zwei Globen, die 1599 von Johannes Oswald - einem Schüler Tycho Brahes - gefertigt wurden. Aber auch Zeugnisse des Krieges sind Teil der Ausstellung: eine Kanonenkugel von 1813, ein Säbel und eine Pistole von König Jérôme Bonaparte - eine Leihgabe des Stadtmuseums Halle.

Weitere Informationen: www.kustodie.uni-halle.de

Ansprechpartner:
Dr. Michael Ruprecht
Telefon: +49 345 55-21733
E-Mail: kustodie@uni-halle.de

 

Ausstellung | Deutsche Bibeln der nachreformatorischen Zeit aus der ULB
bis 30. Juni 2017, Montag bis Freitag 8 bis 19 Uhr
Verwaltungsgebäude der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB), Foyer
August-Bebel-Straße 13, 06108 Halle (Saale)

Luthers Bibelübersetzung prägte die deutsche Sprache, sein Bibelverständnis sorgte aber auch unter den Theologen für heftige Diskussionen. Mit der Reformation setzte sich der Gedanke durch, dass jeder Christ, auch ein Laie, sich unmittelbar mit dem Text der Bibel vertraut machen soll. Für die Bibelübersetzung und -verbreitung begann damit ein neues Zeitalter. Die Luther-Übersetzung der biblischen Urtexte ins Deutsche war nicht die einzige, jedoch die bedeutendste und erfolgreichste Übertragung. Von den 18 vorlutherischen deutschen Bibeln erreichte keine so weite Verbreitung. Erst Martin Luthers Septembertestament von 1522 löste einen Boom des Bibeldrucks aus. Luthers einprägsame Sprachbilder und sein Bestreben nach einer 'Volkssprache' für die Übersetzung führten zur verbreiteten Akzeptanz seiner Bibelausgabe. Seine Gegner wie Hieronymus Emser lehnten zwar Luthers Wortschöpfungen ab, ihre eigenen Übersetzung, gespickt mit Seitenhieben gegen die Lutherübersetzung, basierten jedoch auf den Übertragungen Luthers. Beispiele anderer, auch alternativer Übersetzungsversuche des 15. - 18. Jahrhunderts, sowohl von evangelischen Gelehrten als auch von katholischer Seite werden in einer Vitrinenausstellung der Universitäts- und Landesbibliothek vorgestellt.

Weitere Informationen: http://bibliothek.uni-halle.de/info/news_2017/bibelausstellung/

Ansprechpartner:
Ellen Reihl
Telefon: +49 345-5522145
E-Mail: ellen.reihl@bibliothek.uni-halle.de

 

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