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Podiumsdiskussion an der Uni Halle über Umgang mit Rechtspopulismus

Nummer 069/2018 vom 06. Juni 2018
Welche Rolle können Gewerkschaften und Unternehmen beim Umgang mit Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit spielen? Dies ist die zentrale Frage einer Podiumsdiskussion, die am Mittwoch, 13. Juni, an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) stattfindet. Gastgeber der Veranstaltung, bei der Akteure aus Wissenschaft und Gewerkschaft diskutieren, sind die Philosophische Fakultät III der MLU und die Evangelische Erwachsenenbildung des Landes Sachsen-Anhalt.

"Gewerkschaften und Unternehmen spielen aufgrund ihrer unmittelbaren Nähe zu Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine zentrale Rolle beim Umgang mit Rechtspopulismus. Als Advokaten der Beschäftigten können Gewerkschaften den Dialog erleichtern und entsprechend demokratiepolitische Aufklärungsarbeit leisten", sagt Dr. Stefanie Börner vom Institut für Pädagogik der MLU. Im Fokus der Gesprächsrunde steht die Frage, wie Unternehmen und Gewerkschaften dieser Herausforderung begegnen können. Weiterhin thematisieren die Redner, welche Ansätze Gewerkschaften in Sachsen-Anhalt verfolgen und welche Erfahrungen sie damit machen. Zudem steht zur Debatte, ob der Rechtspopulismus die Gewerkschaften von innen bedroht.

Zum Thema diskutieren die Jenaer Soziologin und Gewerkschaftsexpertin Sophie Bose, Chaja Boebel vom IG Metall-Bildungszentrum Berlin sowie der US-amerikanische Politikwissenschaftler Daniel Kinderman. Die Moderation übernehmen die Gastgeber Dr. Stefanie Börner und Dr. Holger Backhaus-Maul vom Institut für Pädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

Podiumsdiskussion: Zum Umgang mit Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit ? Gewerkschaften und Unternehmen als zivilgesellschaftliche Akteure
Mittwoch, 13. Juni, 16.15 Uhr
Franckesche Stiftungen, Haus 7, Deutscher Saal
Franckeplatz 1
06110 Halle (Saale)

 

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