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350 Archäologen aus zwölf Ländern in Halle

Konferenz der Mittel- und Ostdeutschen Altertumsforscher an der halleschen Universität

Nummer 040/2007 vom 14. März 2007
Vom 19. bis 22. März findet an der Martin-Luther-Universität die 17. Jahrestagung des Mittel- und Ostdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e. V. (MOVA) statt. 350 Archäologen aus zwölf Ländern erwartet ein umfangreiches Programm mit 140 Vorträgen, einer Führung durch die Stadt Halle und einer Exkursion zu bedeutenden archäologischen Funden der Region.

"Dass die in diesem Jahr in Halle stattfindende Tagung auf so große nationale und internationale Resonanz trifft, zeugt davon, dass Halle ein wichtiges Zentrum der Mitteleuropäischen Archäologie ist", sagt Prof. Dr. François Bertemes vom Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Der hallesche Professor lädt zusammen mit Dr. Harald Meller, dem Direktor des Landes­amtes für Denkmal­pflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt, zur diesjährigen Tagung nach Halle ein.

Es finden Sitzungen unter anderem der Arbeitsgemeinschaften zur Eisenzeit, des Slawischen Mittelalters und der Archäologie des Mittelalters statt. Auf dem um 19 Uhr beginnenden Abendempfang am 19. März im Löwengebäude spricht unter anderem Kultusminister Prof. Dr. Hendrik Olbertz ein Grußwort. Der hallesche Professor für Prähistorische Archäologie Hans Georg Stephan lädt am 20. März um 20 Uhr in die Aula des Löwengebäudes zu einem öffentlichen Vortrag zu "Neuen Ergebnissen und Perspektiven der Archäologie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit in Sachsen-Anhalt" ein. Eine Führung durch die Stadt Halle steht am 21. März nachmittags auf dem Plan. Abgerundet wird die Veranstaltung am 22. März durch eine Exkursion zu wichtigen archäologischen Funden und Bodendenkmälern der Region. Stationen der Exkursion sind unter anderem die Dölauer Heide mit der Befestigungsanlage und dem Grabhügelfeld aus neolithischer Zeit, die romanische Klosterkirche auf dem Petersberg, die Turmhügelburg in Sporen und die romanische Doppelkappelle in Landsberg.

Der Mittel- und Ostdeutsche Verband der Altertumsforscher e. V. wurde 1991 in Halle gegründet. Er versteht sich als Regionalverband für die Altertumsforschung in Ost- und Mitteldeutschland. Sein Ziel ist es die archäologische Forschung vor allem in den neuen Bundesländern zu fördern.

Die Tagungsräume befinden sich im Melanchthonianum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf dem Universitätsplatz.

 

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