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Miss Thüringen: „Das Studium geht vor“

Lehramtsstudentin der Martin-Luther-Universität will am Samstag Miss Germany werden

Nummer 018/2007 vom 05. Februar 2007
Die schönste Frau Thüringens studiert an der Martin-Luther-Universität in Halle: Claudia Reibeholz will Lehrerin werden – und vorher Miss Germany. Die Zwischenprüfung hat die 23-Jährige erst einmal verschoben, aber das Studium spielt in ihrem Leben weiterhin die Hauptrolle.

Der 7. Februar 2007 hätte ein wichtiger Tag werden sollen im Leben von Claudia Reibholz. Im Bereich Zoologie stand für die Studentin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Zwischenprüfung an. Die junge blonde Frau aus Kleinfurra im Norden Thüringens absolviert ein Lehramtsstudium in den Fächern Biologie und Geografie. Aber die Zwischenprüfung ist verschoben. "Meine Professoren waren sehr verständnisvoll", berichtet die 23-Jährige. Schließlich steht nun ein anderer wichtiger Termin an, der 10. Februar. Dann wird im Europa-Park Rust die Miss Germany 2007 gekürt. Zuvor nehmen die Kandidatinnen viele Termine wahr. Derzeit sind sie zu Fotoaufnahmen in Ägypten.

"Viele Kommilitonen haben sich für mich gefreut und mir gratuliert - ein paar Professoren auch", erzählt Claudia Reibeholz, die mit ihrem Erfolg bei der Landeswahl nicht gerechnet hatte. "Ich war baff." Ihre Mutter, früher Brautmodenmodell, hatte sie einfach beim Wettbewerb angemeldet.

21 Konkurrentinnen hat die Studentin nun im Finale. An einen Sieg wagt sie nicht zu denken. "Wenn es aber klappen sollte, müsste ich wohl ein Urlaubssemester einlegen." Ihren Studienabschluss will sie auf jeden Fall machen, egal was passiert. "Das Studium geht vor." Schließlich hat sie dafür noch große Pläne: Ihr Schulpraktikum will Claudia Reibeholz in Finnland machen, einen Finnisch-Kurs hat sie bereits belegt.


Nebenbei geht sie noch ihren Hobbys nach: Reiten, Schwimmen, Taekwondo. Kein Wunder, dass sie von sich selbst sagt: "Ich bin eine Powerfrau."


"Partnerhochschule". Die Laufbahnberater des Olympiastützpunktes stimmen die Studien- und Sportplanungen der Athleten mit den Verantwortlichen der Universität ab. Außerdem wird die Universität regelmäßig über die Leistungsentwicklung der Sportler informiert. Die individuelle Förderung im Sinne der Vereinbarung können A-, B- oder C-Kaderangehörige der Spitzenfachverbände in Anspruch nehmen. Der Olympiastützpunkt benennt die zu fördernden Athleten.

Studierende Spitzensportler sorgen immer wieder für Bestleistungen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen waren nach einer Studie des Allgemeinen Deutschen Hochschulverbandes 34 Prozent der deutschen Athleten Studierende. Sie waren in Mannschafts- und Einzelwertungen an 23 der 48 deutschen Medaillen beteiligt (5 der 14 Gold-, 7 der 16 Silber- und 11 der 18 Bronzemedaillen). Drei Silbermedaillengewinner studieren an der Martin-Luther-Universität: die Kanuten Marcus Becker und Stefan Henze sowie der Wasserspringer Andreas Wels.

 

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