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17 Luther-Urkunden und ein Forschungspreis

Auszeichnungen der Martin-Luther-Universität werden am 12. Januar übergeben

Nummer 2007/3 vom 10. Januar 2007
Der Commerzbank-Forschungspreis 2006 der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geht an den Betriebswirtschaftler Jan Frederik Bron. Die Übergabe findet im Rahmen einer Festveranstaltung am 12. Januar 2007 statt. Geehrt werden dabei auch 17 junge Wissenschaftler, die ihre Promotion mit der Note summa cum laude (ausgezeichnet) abgeschlossen haben. Sie erhalten von der Universität Luther-Urkunden.

Jan Frederik Bron erhält den mit 5000 Euro dotierten Commerzbank-Forschungspreis für seine beachtenswerten Arbeiten auf dem Gebiet des internationalen Steuerrechts. „Ich freue mich sehr und fühle mich geehrt“, sagt der 26-jährige Diplom-Kaufmann, der an der Martin-Luther-Universität am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre arbeitet. „Das Preisgeld werde ich nutzen, um meine Forschungen zu vertiefen.“ Bron kennt sich insbesondere beim Thema „Real Estate Investment Trusts“ gut aus. Dabei handelt es sich um steuerbefreite Immobilien-Aktiengesellschaften. In Deutschland ist deren Einführung für 2007 vorgesehen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Bundeskabinett am 2. November 2006 verabschiedet.

Aufgrund eines Trauerfalls in der Familie kann Jan Frederik Bron den Forschungspreis leider nicht persönlich entgegennehmen. Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Ulrich, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, übergibt den Preis daher an Prof. Dr. Heinz Galler, Dekan der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Die Laudatio hält Prof. Dr. Gerhard Kraft, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre.

Zuvor werden die Promotions- und Habilitationsurkunden feierlich überreicht. Eingeladen wurden dazu 75 Promovenden und Habilitanden, die im Jahr 2006 ihre wissenschaftlichen Arbeiten erfolgreich abgeschlossen haben. Über die Hälfte von ihnen hat ihr Kommen bereits zugesagt. Die 17 jungen Wissenschaftler, die für ihre Promotion die Note summa cum laude erhalten haben, werden traditionell mit Luther-Urkunden ausgezeichnet.

Die Festveranstaltung in der Aula des Löwengebäudes, Universitätsplatz 11, beginnt am Freitag, 12. Januar, um 15 Uhr. Den Festvortrag hält PD Dr. Daniel Fulda von der Universität Köln zum Thema „Er hat alles gelesen, nur kein Komplimentierbuch. Moderne Wissenschaft zwischen Politik und Performanz“. Den musikalischen Rahmen gestalten Mitglieder des Akademischen Orchesters unter der Leitung von Matthias Erben.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

 

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