„Alles, was zählt!“ – Hallesches Unimagazin erscheint mit Mathematik-Schwerpunkt
2008 ist das „Jahr der Mathematik". Mehr als je zuvor geht es um Zahlen und Fakten - wenn man auch nicht aus den Augen verlieren darf, was Jürgen Mittelstrass schon im Januar 2008 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung betonte: „Wer die Welt aber in Natur und Geist zerlegt, hat sie schon verloren." Auf jeden Fall ist es ein Kuriosum, dass Schülerumfragen zu dem Resultat führten: Mathematik ist zugleich das beliebteste Fach und ein Horrorfach.
Diesem Widerspruch geht scientia halensis - näherungsweise - auf den Grund. Schon das Aprilheft (im Layout gegenüber 2007 ein wenig anders) liefert Anhaltspunkte. Etwa im Versuch von Wilfried Grecksch, mit stochastischen Mitteln die Unendlichkeit auszuloten. Da mag mancher stöhnen: so viele Formeln! - während Mathe-Fans wie die Frühstudenten Markus Mittenzweig und Paul Kramer davon gar nicht genug kriegen können. Oder bei der spannenden Betrachtung des Problems der Isoperimetrie von Bodo Dittmar, die mit einer einzigen Formel auskommt!
Neben der Mathematik gibt es weitere Faktoren, mit denen man im universitären Leben rechnen darf und/oder muss. Sie spiegeln sich in jenen Beiträgen wider, die nur indirekt mit dem Schwerpunkt Mathematik der Ausgabe 1/08 der scientia halensis zu tun haben. Zum Beispiel in der Kooperation zwischen der halleschen Universität und der Firma Q-Cells, die in Kürze - darüber informiert Heinrich Graener, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät II - an der MLU eine Stiftungsprofessur für Photovoltaik einrichtet, und im Bericht über die Zusammenarbeit der Universitäten in Halle und im äthiopischen Addis Abeba von Dagny Daheim. Oder in den Forschungen zu nanostrukturierten Materialien von Ingrid Mertig und Michael Strauch und im Beitrag zum E-Learning von Anne-Kathrin Lindau. Nicht zuletzt in den Beiträgen über das Projekt „Frühstudium an der MLU" von Silvio Kison und über die Firmenkontaktmesse „campusmeetscomapanies" von Paolo Schubert.
Auch Exkurse zur Geschichte der hiesigen Universität (von Heiner Lück, Hans-Joachim Kertscher, Sebastian Kranich und Thomas Jähnig) - für historisch interessierte Leser - und Beiträge aus der Medizinischen Fakultät (u. a. von Ernst-Jürgen Haberland) wurden in die Ausgabe 1/08 der scientia halensis aufgenommen.
Die „(Fach-)Literaturfabrik Universität", ein Beitrag der Vereinigung der Freunde und Förderer der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e. V., diverse Personalia, ein „Literatürchen" und der obligate „Sprachsalat" sowie die „kurz und (rechts-)bündig"en Informationen sind ebenfalls wie immer vertreten.
Schließlich wird es in Zukunft mehr Verbindungen zwischen den einzelnen Medien geben: zwischen dem Printmagazin, der Startseite der Martin-Luther-Universität (http://www.uni-halle.de ) und dem Newsletter der MLU (http://www.pr.uni-halle.de/newsletter ) einerseits und scientia halensis im Netz (SHINE, http://www.unimagazin.uni-halle.de ) andererseits. Fast überall, wo zu einem gedruckten Beitrag ein Pendant im Online-Magazin zu finden ist, wird das mit dem orangefarbenen Hinweis SHINE angezeigt.
Die neue Ausgabe der scientia halensis ist spätestens ab 9. April 2008 an verschiedenen Punkten der Martin-Luther-Universität sowie in den dafür bekannten Buchhandlungen und im Info-Punkt der Universität im Marktschlösschen kostenlos erhältlich.