Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

MLU-Diplomand Roy Trittschack (r.) und Projektgeologin Angela Khoruxas vor einem Aufschluss der Mineralisation in der Namibwüste.
Foto: Prof. Dr. Gregor Borg
Download

Ansprechpartner für die Presse

Manuela Bank-Zillmann
Telefon: +49 345 55-21004

Ansprechpartner zu dieser Pressemitteilung

Prof. Dr. Gregor Borg
Telefon: 0345 55 26080


Dipl.-Geol. Sabine Walther
Telefon: 0345 55 26086

Kontakt

Manuela Bank-Zillmann

Telefon: +49 345 55-21004
Telefax: +49 345 55-27404

Universitätsplatz 8/9
06108 Halle

Weiteres

Login für Redakteure





Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler tagt in Halle

Nummer 166/2008 vom 23. Juni 2008
Die Jahrestagung der Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler (AdG) findet am 27. und 28. Juni 2008 am Institut für Geowissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) statt. Erwartet werden rund 100 Experten, die über ihre Afrika-Projekte berichten wollen. Forscher der MLU untersuchen derzeit die Genese der Uran-Lagerstätte "Langer Heinrich" in Namibia.

Neben dem Informationsaustausch über laufende und geplante Projekte werden bei der Tagung auch die gesellschaftliche Relevanz der Afrikaforschung und deren Nutzen, zum Beispiel beim Einsatz von Geographischen Informationssystemen (GIS) und der Geofernerkundung, in den Blick genommen.

In der Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler haben sich im Jahre 1980 die in Afrika tätigen deutschen Geowissenschaftler zusammengeschlossen. Die meisten Mitglieder arbeiten an Universitäten oder anderen Forschungsinstitutionen. Da Unternehmen der Privatwirtschaft sowie Nicht-Regierungs-Organisationen ebenfalls Projekte mit geowissenschaftlichen oder umweltrelevanten Themen in Afrika durchführen, engagieren sich zunehmend auch Vertreter dieser Einrichtungen in der AdG.

Geowissenschaftler der Martin-Luther-Universität erforschen derzeit mit einem australischen Industrie-Kooperationspartner, der Explorations- und Bergbaufirma Paladin Resources Ltd., die Genese der Uran-Lagerstätte "Langer Heinrich" in der Namib Wüste im südwestlichen Afrika. Die Untersuchungen umfassen die geologische, geomorphologische und Infrarot-spektroskopische Erfassung alter Landoberflächen und die räumliche, zeitliche und genetische Einordnung des Bildungsprozesses der Uranvererzung.

MLU-Diplomand Roy Trittschack (r.) und Projektgeologin Angela Khoruxas vor einem Aufschluss der Mineralisation in der Namibwüste.
<br>
Foto: Prof. Dr. Gregor Borg
MLU-Diplomand Roy Trittschack (r.) und Projektgeologin Angela Khoruxas vor einem Aufschluss der Mineralisation in der Namibwüste.
Foto: Prof. Dr. Gregor Borg
Der Tagebaubetrieb „Langer Heinrich“.
<br>
Foto:  Prof. Dr. Gregor Borg
Der Tagebaubetrieb „Langer Heinrich“.
Foto: Prof. Dr. Gregor Borg
Erosionsrelikt einer alte Landoberfläche nahe der Uran-Lagerstätte „Langer Heinrich“.
<br>
Foto: Prof. Dr. Gregor Borg
Erosionsrelikt einer alte Landoberfläche nahe der Uran-Lagerstätte „Langer Heinrich“.
Foto: Prof. Dr. Gregor Borg
 

Zum Seitenanfang