Absolventin des Instituts für Musik ist Bachpreisträgerin 2008
Der zu den bedeutenden internationalen Wettbewerben für junge Interpreten zählende Bach-Wettbewerb wurde 1950 erstmals ausgeschrieben, von 1964 bis 1996 im Vierjahresturnus mit fünf Fächern durchgeführt und findet seit 1996 aller zwei Jahre in drei wechselnden Fächern statt. Zu den Teilnehmern zählen Instrumentalisten zwischen 16 und 32 Jahren und Sänger zwischen 16 und 34 Jahren. Erwartet werden von den Nachwuchskünstlern hohe Podiumsreife und Erfahrungen in der Aufführungspraxis der im Wettbewerbsprogramm geforderten Stilepochen.
Die hallesche Absolventin konnte sich in insgesamt drei Wettbewerbsrunden mit ihren Interpretationen des Arien- und Liedrepertoires von Frühbarock bis Moderne gegen mehr als 50 Mitbewerber aus verschiedenen Ländern durchsetzen und die international besetzte Jury überzeugen. Der Preisverleihung im Festsaal des Alten Rathauses folgte am Samstagabend das Abschlusskonzert der diesjährigen Preisträger in der Leipziger Thomaskirche. Marie Friederike Schöder war mit Sopran-Arien aus der Bach-Kantate „Mein Herze schwimmt im Blut“ BWV 199 zu hören.