Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Martin-Luther-Universität gewinnt Partner-Schulen im Ausland

Nummer 026/2009 vom 04. Februar 2009
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) verstärkt ihre Aktivitäten, um mehr ausländische Studierende anzuziehen. Sie arbeitet dazu inzwischen mit 14 deutschen Partnerschulen im Ausland zusammen, weitere sollen folgen. Das entsprechende Projekt fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst in diesem Jahr mit knapp 50.000 Euro. Am heutigen Mittwoch, 4. Februar 2009, wurde der Kooperationsvertrag der halleschen Universität mit der „St. Kilian’s Deutsche Schule Dublin“ unterzeichnet. Schulleiter Uwe Stockmeier war dazu nach Halle gereist.

Die MLU hatte sich im Rahmen der vom DAAD gestarteten „Betreuungs-Initiative Deutsche Auslands- und Partner-Schulen (BIDS)“ um eine Förderung beworben und bereits im vergangenen Jahr 22.500 Euro erhalten. „In unserer Internationalisierungsstrategie streben wir einen Anteil der Ausländischen Studierenden von zehn Prozent an“, sagt MLU-Rektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock. Derzeit liegt der Anteil knapp über acht Prozent. „Die Partnerschaft mit deutschen Schulen im Ausland wird dazu beitragen, mehr ausländische Studierende zu gewinnen. Zugleich können wir unsere regionale Schwerpunktsetzung stärken und zum Beispiel in Asien und Afrika neue Kontakte knüpfen.“ Synergieeffekte verspricht sich die MLU zudem durch die Verknüpfung der Auslandsaktivitäten mit ihrem Projekt „Prime-Gymnasien“, bei dem sie mit besonderen Gymnasien der Region kooperiert. Deren Schüler können beispielsweise ein Frühstudium an der Universität absolvieren, und Lehramtsstudierende der MLU absolvieren Praktika in diesen Schulen.

Wesentlicher Bestandteil des BIDS-Programms ist die Information über Studienmöglichkeiten an der MLU für Oberstufenschüler der Partnerschulen. Dazu wurde ein zielgruppenorientierter Flyer erstellt und an die Schulen verschickt. Außerdem stehen den Schulen ein Kurzfilm und eine Informationspräsentation zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen des BIDS-Teams nehmen auch an Berufs- und Studienberatungstagen an den Schulen teil, um dort persönlich über das Programm und die Möglichkeiten zu informieren. Am 12. und 13. Februar 2009 findet an der Deutschen Schule Addis Abeba eine Hochschulinformationstagung für Berufs- und Studienberater der Deutschen Schulen in Afrika statt, die u. a. von Katharina Rommel vom BIDS-Team der Martin-Luther-Universität organisiert wird. Ihre Kollegin Carmen González fliegt ebenfalls im Februar nach Lateinamerika und stellt das Angebot der MLU dort an mehreren Schulen vor.

Ein zweiter Schwerpunkt des Programms ist die gezielte und individuelle Betreuung der Absolventen deutscher Schulen an der Universität, sobald sie hier ein Studium oder einen Kurs am Studienkolleg aufgenommen haben. Hilfe bei Anmeldung, Wohnungssuche etc. gehört ebenso dazu wie Fachberatung in dien Studiengängen und die Vermittlung von Kontakten zu anderen ausländischen Studierenden. Am 25. November 2008 fand das erste Treffen der eingeschriebenen Absolventen statt, seit Januar gibt es außerdem einen regelmäßigen BIDS-Stammtisch.

Absolventen, die sich im ersten Semester des Studiums befinden, können sich zudem für ein Motivationsstipendium in Höhe von momentan monatlich 300 Euro mit einer Laufzeit von zwei Studiensemestern bewerben. Im Wintersemester 2008/2009 konnten bereits fünf dieser Stipendien vergeben werden, weitere zwei Stipendien belaufen sich auf monatlich 180 Euro.

Eine dritte Säule des Programms ist die Organisation von Blockpraktika für Lehramtsstudierende an den Partnerschulen, sodass gleichzeitig die Ausbildung für das Lehramt gestärkt und die Studienmöglichkeiten der Universität an den Schulen weiter beworben werden. Das Auslandspraktikum steht dabei Lehramtsstudierenden aller Fächer offen und kann mit einem Reisekostenzuschuss des DAAD gefördert werden.

Gleich mehrfach bekommt die Martin-Luther-Universität in diesem Jahr Besuch aus den Partnerschulen. Am 22. und 23. April informieren sich 15 Schüler des Ungarndeutschen Bildungszentrums Baja über die Studienmöglichkeiten an der MLU. Von besonderem Interesse für diese Schülergruppe sind dabei die geisteswissenschaftlichen Studiengänge sowie das Medizin- und das Jurastudium. Vom 20. bis 28. Juni soll dann eine Probestudienwoche mit zehn lateinamerikanischen Schülern und 16 Schülern der anderen Partnerschulen stattfinden.



Partnerschulen der Martin-Luther-Universität im BIDS-Programm:

Deutsche Auslandsschulen

Deutsche Schule Quito (Ecuador)
Colegio Alemán Humboldt Deutsche Schule Guayaquil (Ecuador)
Deutsche Schule San Salvador (El Salvador)
Deutsche Schule Managua (Nicaragua)
St. Kilian's Deutsche Schule Dublin (Irland)
Deutsche Schule Athen (Griechenland)
DBSAA - Deutsche Botschaftsschule Addis Abeba (Äthiopien)
DSSI - Deutsche Schule Seoul International (Südkorea)
DSTY - Deutsche Schule Tokyo Yokohama (Japan)

Deutsche Sprachdiplomschulen

Mittelschule Nr. 6 „Hakob Karapentsi" Jerewan (Armenien)
XVIII. Gymnasium Zagreb (Kroatien)
Nikolaus-​Kopernikus-​Gymnasium Bydgoszcz (Polen)
Gymnasium „Mircea cel Batran" Constanta (Rumänien)
Ungarndeutsches Bildungszentrum Baja

Logo der MLU-Partnerschulen im BIDS-Projekt.
Logo der MLU-Partnerschulen im BIDS-Projekt.
MLU-Rektor Wulf Diepenbrock und Schulleiter Uwe Stockmeier bei der Vertragsunterzeichnung.
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Foto: Maike Glöckner
MLU-Rektor Wulf Diepenbrock und Schulleiter Uwe Stockmeier bei der Vertragsunterzeichnung.
Foto: Maike Glöckner
Die Partnerschaft ist besiegelt: (v.l.) Katharina Rommel (Mitarbeiterin im BIDS-Programm), MLU-Rektor Wulf Diepenbrock, Schulleiter Uwe Stockmeier und Maren Tornow vom Akademischen Auslandsamt.
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Foto: Maike Glöckner
Die Partnerschaft ist besiegelt: (v.l.) Katharina Rommel (Mitarbeiterin im BIDS-Programm), MLU-Rektor Wulf Diepenbrock, Schulleiter Uwe Stockmeier und Maren Tornow vom Akademischen Auslandsamt.
Foto: Maike Glöckner
 

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