Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Privilegierte Partner (v.l.): Stadtwerke-Geschäftsführer Berthold Müller-Urlaub, MLU-Rektor Wulf Diepenbrock und Wilfried Klose, Vorsitzender Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH.
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Stadtwerke Halle werden privilegierter Partner der Martin-Luther-Universität

Nummer 038/2009 vom 19. Februar 2009
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und die Stadtwerke Halle GmbH haben eine „privilegierte Partnerschaft“ vereinbart. Davon sollen besonders die Studierenden profitieren, die auf verschiedenen Wegen Einblicke in die Praxis bekommen können. Die Partnerschaft bezieht sich aber auch auf die Bereiche Forschung, Weiterbildung und Veranstaltungen.

„Die frühzeitige Berufsorientierung ist für unsere Studierenden natürlich ein wichtiges Thema. Wir wollen ihnen Entwicklungsperspektiven aufzeigen. Zu diesem Zweck arbeiten wir verstärkt mit wichtigen Firmen der Region zusammen", sagt Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der Martin-Luther-Universität. „Konkret sieht unsere Kooperation mit der Stadtwerke Halle GmbH vor, dass uns das Unternehmen bei der praxisbezogenen Ausbildung unterstützt, insbesondere über die Möglichkeit der Durchführung von Praktika, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen. Im Gegenzug bietet sich den Stadtwerken die Chance, hochqualifiziertes Personal zu rekrutieren."

Wilfried Klose, Vorsitzender Geschäftsführer der Stadtwerke Halle GmbH, betont ebenfalls den großen Nutzen für beide Partner: „Uns als Stadtwerke-Konzern erschließt sich der Zugang zu Zukunftsperspektiven und zu frischem Know-how. Wir als Wirtschaftsunternehmen wiederum können Studenten Praxiseinblicke ermöglichen. Außerdem stellen die Stadtwerke beispielsweise Dozenten." So findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg während der Vorlesungszeit einmal im Monat (mittwochs um 19 Uhr im Audimax) eine Ringvorlesung des Energiezentrums Mitteldeutschland zu aktuellen Energiethemen statt. Prof. Dr. Matthias Krause, Technischer Geschäftsführer der EVH GmbH (ein Unternehmen der Stadtwerke Halle), wird im Herbst einen Vortrag in dieser Reihe zum Thema „Energieversorgung zwischen Wettbewerb und Regulierung" halten.

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wird die Stadtwerke Halle GmbH künftig vielfältig unterstützen, beispielsweise wenn das Unternehmen Dolmetscher benötigt, Gutachter gewinnen möchte, Mitarbeiter weiterqualifizieren will oder - im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten - Studienplätze für Begabte und Sportler bereitgestellt werden sollen. Des Weiteren zählen gemeinsame Veranstaltungen zum Kooperationspaket. Die Stadtwerke Halle GmbH wird zudem ihr bewährtes Engagement als Hauptsponsor der Langen Nacht der Wissenschaft fortsetzen.

Ein gemeinsames Forschungsprojekt haben die Partner auch schon ins Auge gefasst. Dabei soll es um ein Gutachten zu Elektromobilen gehen. „Wir fördern bereits seit Jahren das Fahren mit Erdgas, weil es umweltschonend und in Zeiten steigender Benzinpreise kostengünstig ist. Aus denselben Gründen sind für uns als Energieversorger Elektromobile interessant. Zudem haben sie im Vergleich zu alternativen Antrieben den höchsten Wirkungsgrad", erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Berthold Müller-Urlaub. „Deshalb freuen wir uns, dass die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg signalisiert hat, für uns eine Wirtschaftlichkeitsstudie zu Elektromobilen zu erstellen. Uns interessiert: Werden sich Elektromobile in den kommenden Jahren durchsetzen? Welche Zielgruppen werden es annehmen? Wo entstehen Märkte? Wo müssen wir Partnerschaften gründen mit Wohnungsgenossenschaften, Parkhäusern, Einkaufszentren?"

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, größte Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt, pflegt intensive Kontakte zu regionalen und überregionalen Unternehmen. Mit ausgewählten Partnern vereinbart sie eine „privilegierte Partnerschaft". Bestehende Aktivitäten sollen somit gebündelt und das große Engagement beider Seiten gewürdigt und kommuniziert werden. Im vergangenen Jahr schloss die Hochschule einen entsprechenden Vertrag mit der Halleschen Wohnungsgesellschaft mbH. Kurz vor dem Abschluss stehen Verhandlungen mit zwei weiteren Unternehmen.

 

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