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Studierende organisieren Vorlesungsreihe „Europa – Wohin gehst du?“

Nummer 080/2009 vom 03. April 2009
Die Welt schaut 2009 gespannt auf Europa, ob aus Anlass des Londoner Welt-Finanzgipfels in dieser Woche oder der Europawahlen im Juni. Grund genug für die Studierenden der Interkulturellen Europa- und Amerikastudien (IKEAS) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), ihre 2008 mit Erfolg gestartete Europa-Vorlesungsreihe fortzusetzen. Im Sommersemester, von April bis Juni, stellen sie stellvertretend für alle Interessierten die Frage: „Europa – Wohin gehst du?“. Wie sieht es aus mit Europa in Zeiten der Krise und der stetigen Erweiterung?

Neben den Dozenten der MLU aus Bereichen wie Wirtschaft, Recht, Soziologie, Ethnologie, Romanistik, Amerikanistik und Slawistik werden dieses Mal auch externe Vertreter, etwa vom Auswärtigen Amt und dem Europäischen Parlament ihre Sicht auf Europa zum Besten geben. „Ziel ist es, der Idee ‚Europa' einen Schritt näher zu kommen, indem Europa selbst zu Wort kommt", sagte Friederike Hecker, eine der Initiatorinnen.

Ergänzt wird die Reihe am Schluss durch ein Wochenendseminar in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, das die Vorlesungen inhaltlich unterstützt und einzelne Ideen weiterführt. Das Besondere an dieser Initiative: Die Vorlesungsreihe und das Seminar wurden wieder von Bachelor-Studierenden der MLU organisiert. „Wir haben bereits beim ersten Durchlauf gemerkt, dass das Thema viel Potential hat. Genau wie Europa soll die Vorlesungsreihe keine Eintagsfliege sein, sondern zu einem festen Bestandteil des universitären Angebots und des europäischen Dialogs werden", erklärt Friederike Hecker.

„Wichtig ist, dass Europa eine Stimme bekommt", fügt Anne-Marie Fleischer hinzu. „In unserem Fall sogar 13 verschiedene Stimmen, die Europa greifbar und erfahrbar werden lassen." Aus diesem Grund hat sich das Format der zweiten Auflage auch geändert, und es kommen neben universitären Forschern auch Externe aus der Praxis zu Wort. Gern würden die Organisatorinnen im Rahmen dessen auch eine Exkursion oder eine interkulturelle Konferenz veranstalten - „doch das sind Ideen, auf die man gespannt in den nächsten Jahren hoffen kann", so Hecker.

Die für alle Interessierten offene Ringvorlesung beginnt am 15. April mit dem Eröffnungsvortrag von Axel Dittmann, stellv. Leiter des Arbeitstabes EU-Vertrag von Lissabon im Auswärtigen Amt. Es folgen Vorträge u. a. von Soziologen, Juristen, Literatur- und Wirtschaftswissenschaftlern. Die Themen reichen von „Migration und Kultur" über „Europa und die Wirtschaftskrise: Was uns nicht umbringt, macht uns stärker" bis hin zu „Gibt es einen ‚europäischen Weg' ohne oder gegen die USA?". Ein weiterer Höhepunkt ist der Vortrag des Europa-Abgeordneten Dr. Horst Schnellhardt zum Thema „Demokratie in Europa".

Die Vorlesungen finden mittwochs um 18:15 Uhr im Melanchthonianum (Hörsaal XIX) am halleschen Universitätsplatz statt. Die Reihe beginnt am 15. April und endet am 8. Juli 2009 (alle Termine im PDF-Dokument anbei).

 

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