Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Peter Doig, o. T., Kaltnadelradierung/Aquatinta 2004
Foto: Reinhard Hentze, Halle
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Neuer Sammlungsimpuls für das Kupferstichkabinett der Universität

Nummer 069/2009 vom 23. März 2009
„HAUT. Über die Intimität und Verschwiegenheit der Kunst. Werke der Jahre 1940 bis 2008 von WOLS, Giacometti über Uecker zu Majerus und Doig“ – dieser ungewöhnliche Titel weckt Neugier auf eine Ausstellung, die in mehrfacher Hinsicht spannend zu werden verspricht. Gezeigt wird die Exposition ab 31. März 2009 im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) anlässlich der Schenkung einer privaten Graphiksammlung an die Universität und die Stiftung Moritzburg.

Am Freitag, 27. März 2009, um 18 Uhr – an seinem 60. Geburtstag – wird Professor Dr. Johann Behrens (Direktor des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der MLU) im Historischen Sessionssaal des Löwengebäudes die Sammlung in Dankbarkeit für 20 Semester an der Medizinischen Fakultät feierlich übergeben. Dazu laden der Rektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock und der Leiter der Zentralen Kustodie, Dr. Ralf-Torsten Speler, alle Interessierten herzlich ein. Professor Behrens wird zur Bedeutung der Sammlung sprechen. Nach den Dankesworten des Rektors sowie der Direktorin der Stiftung Moritzburg, Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt, Dr. Katja Schneider, gibt es eine erste Besichtigung der Kunstwerke im Kupferstichkabinett.

„Mit der Schenkung von 100 Graphiken beziehungsweise Ölbildern, die der Mäzen je zur Hälfte an die Universität und an das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, Stiftung Moritzburg übergibt, erhält die universitäre Sammlung einen neuen Impuls zu ihrem Sammlungsprofil“, sagt Dr. Ralf-Torsten Speler. Es umfasse nunmehr graphische Werke aus sieben Jahrhunderten, beginnend mit Renaissancekünstlern bis hin zu Künstlern der Moderne wie WOLS, Alberto Giacometti, Günther Uecker und Peter Doig, so Speler. Mit den Bildern weltbekannter zeitgenössischer Künstler empfange das Kupferstichkabinett eine bisher fehlende Aktualisierung, die vor der Wende politisch gar nicht möglich war.

„Diese Sammlung von 100 Kaltnadelradierungen, Graphiken und Ölbildern aus fast 70 Jahren der Universität und der Moritzburg zum Geburtstag schenken zu können, ist meinen Kindern und mir eine große Freude“, erklärt Prof. Dr. Johann Behrens. „Der Universität sind diese Werke in Dankbarkeit für 20 Semester übereignet, in denen mehr als 600 Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ministerinnen und Minister, Professorinnen und Professoren, Senatorinnen und Senatoren aller Fakultäten und des DFG-Sonderforschungsbereichs 580 das Fach Gesundheits- und Pflegewissenschaften neu aufbauten.“

Weitere Informationen
Einladung
Faltblatt für die Ausstellung

Ausstellungsdauer:
31. März bis 30. April 2009

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 11 bis 13 und 14 bis 18 Uhr
Sonntag: 14 bis 18 Uhr, an Feiertagen geschlossen

Peter Doig, o. T., Kaltnadelradierung/Aquatinta 2004<br>
Foto: Reinhard Hentze, Halle
Peter Doig, o. T., Kaltnadelradierung/Aquatinta 2004
Foto: Reinhard Hentze, Halle
Peter Doig, o. T., Kaltnadelradierung/Aquatinta 2004<br>
Foto: Reinhard Hentze, Halle
Peter Doig, o. T., Kaltnadelradierung/Aquatinta 2004
Foto: Reinhard Hentze, Halle
Jonathan Meese, Farbholzdruck 2005<br>
Foto: Reinhard Hentze, Halle
Jonathan Meese, Farbholzdruck 2005
Foto: Reinhard Hentze, Halle
Strawalde (Jürgen Böttcher) Schlummernde Venus, Farboffsetdruck 1997<br>
Foto: Reinhard Hentze, Halle
Strawalde (Jürgen Böttcher) Schlummernde Venus, Farboffsetdruck 1997
Foto: Reinhard Hentze, Halle
 

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