Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Dritter Band des großen Lehrbuchs zum deutschen Verwaltungsrecht (Wolff/Bachof/Stober/Kluth, Verwaltungsrecht, C.H. Beck Verlag, München) Cover der chinesischen Ausgabe
Download

Ansprechpartner für die Presse

Manuela Bank-Zillmann
Telefon: +49 345 55-21004

Ansprechpartner zu dieser Pressemitteilung

Prof. Dr. Winfried Kluth
Telefon: 0345 55 23 223

Kontakt

Manuela Bank-Zillmann

Telefon: +49 345 55-21004
Telefax: +49 345 55-27404

Universitätsplatz 8/9
06108 Halle

Weiteres

Login für Redakteure





Lehrbuch eines halleschen Juristen jetzt auch auf Chinesisch

Professor Winfried Kluth: „Mittelbar ein Beitrag zur Förderung der Menschenrechte“

Nummer 210/2007 vom 22. Oktober 2007
Der von Prof. Dr. Winfried Kluth vom Juristischen Bereich der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit seinem Hamburger Kollegen Rolf Stober verfasste dritte Band des großen Lehrbuchs zum deutschen Verwaltungsrecht (Wolff/Bachof/Stober/Kluth, Verwaltungsrecht, C.H. Beck Verlag, München) ist jetzt in einer chinesischen Übersetzung erschienen.

Der knapp 800 Seiten umfassende Band wurde durch den chinesischen Verlage „The Commercial Press“ ebenso wie die beiden ersten Bände veröffentlicht und behandelt das gesamte Recht der Verwaltungsorganisation und der Verwaltungskontrolle. „In dieser Publikation spiegelt sich das große Interesse wieder, das in China am deutschen Verwaltungsrecht besteht“, sagte Professor Winfried Kluth anlässlich der Veröffentlichung. So habe sich bereits das chinesische Verwaltungsprozessrecht maßgeblich am deutschen Verwaltungsprozessrecht orientiert.

„Da das Verwaltungsrecht die Position des Bürgers gegenüber dem Staat stärkt, stellt die Rezeption des deutschen Verwaltungsrechts in China mittelbar auch einen Beitrag zur Förderung der Menschenrechte dar, ist doch der Zugang zum Rechtsschutz gegenüber staatlichen Maßnahmen ein zentraler Bestandteil der Entfaltung eines Rechtsstaates.“ Zugleich helfe das Verwaltungsrecht bei der Bekämpfung der Korruption, die in China nach wie vor ein bedeutendes Problem darstelle.

 

Zum Seitenanfang