Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Spitzenplatzierungen für hallesche Universität im CHE-Ranking

Nummer 109/2009 vom 05. Mai 2009
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) glänzt im aktuellen CHE-Hochschulranking mit mehreren Spitzenplatzierungen. Besonders die Fächer Chemie, Physik, Pharmazie und Zahnmedizin schneiden gut ab. Das Ranking erscheint morgen (6. Mai 2009) im ZEIT-Studienführer 2009/10.

Knapp 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland sowie ausgewählte Hochschulen in Österreich, Schweiz und den Niederlanden hat das CHE für das größte Hochschulranking im deutschsprachigen Raum untersucht. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet, darunter diesmal gleich vier Fächer, bei denen die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Gesamtwertung zur Spitzengruppe gehört: Chemie, Physik, Pharmazie und Zahnmedizin. Bei der Chemie zählt die MLU demnach zu den besten vier deutschen Universitäten, bei der Physik zu den besten sieben. Hinzu kommen einzelne Spitzenplatzierungen, bei der Biologie zum Beispiel in den Kategorien Laborausstattung und wissenschaftliche Veröffentlichungen, bei der Mathematik in punkto Betreuung und IT-Infrastruktur.

„Natürlich sind wir stolz auf die guten Ergebnisse. Sie bezeugen die Attraktivität der Martin-Luther-Universität und zeigen den angehenden Abiturienten, dass es sich lohnt, in Halle zu studieren", sagte MLU-Rektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock. Er verwies auch auf die guten Ergebnisse der Erziehungswissenschaften, die zuletzt 2007 neu bewertet wurden. Zwar gebe es immer noch einige Fächer, bei denen die MLU im Mittelfeld rangiere, auch Platzierungen in der Schlussgruppe seien vereinzelt zu verzeichnen. „Aber die guten Nachrichten häufen sich, und die Universität unternimmt an vielen Stellen große Anstrengungen, um die Studierenden noch besser ausbilden zu können."

Besonders erfreut auf das aktuelle CHE-Ranking reagierte Prof. Dr. Wolf Widdra, Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät II, die die Institute für Chemie und Physik umfasst: „Seit drei Jahren investieren wir viel Arbeit in unsere Schwerpunktbildung und die Verbesserung der Ausbildung. Natürlich ist es schön, wenn unsere Arbeit Früchte trägt und dies im Hochschulranking sichtbar wird."

Eine wichtige Rolle spiele in diesem Zusammenhang auch das Landesexzellenznetzwerk „Nanostrukturierte Materialien". „Die gezielte Landesförderung macht sich auch in der Ausbildung bemerkbar", sagte Widdra. Zudem habe beispielsweise das Institut für Physik über Neuberufungen gezielt „eine attraktive Neuausrichtung" vorgenommen. „Wir haben somit auch ein relativ junges Hochschullehrer-Team, das kommt bei den Studierenden gut an." Die Fakultät setze nun darauf, dass sich viele Abiturienten für ein Physik- oder Chemie-Studium in Halle begeistern können.

 

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