Schub für die Ceramidforschung in Deutschland
Nummer 084/2013 vom 24. April 2013
Finanziell unterstützt wird das Projekt weiterhin von der Firma Evonik Industries AG, Essen, und ist somit ein sehr gutes Beispiel für das Public Private Partnership in der Wissenschaft. Im Hörsaal des Instituts für Pharmazie der MLU findet das Auftakt-Symposium am 25.April 2013 von 13 bis 17 Uhr statt.
Mit diesem Gemeinschaftsprojekt wird Mitteldeutschland weltweit zum Zentrum der Ceramidforschung. Ceramide sind eine einzigartige Lipidklasse. Sie spielen eine substanzielle Rolle bei Aufbau und Aufrechterhaltung der Barrierefunktion der menschlichen Haut. „Innerhalb des Projekts soll der Einfluss der einzelnen Ceramidklassen auf die Struktur der Lipide in der Haut systematisch untersucht werden“, erklärt MLU-Pharmazeut Prof. Dr. Dr. Reinhard Neubert. „Die geplanten Experimente werden mit einem innovativen Methodenspektrum entscheidend zur Klärung der Frage beitragen, welche Ceramidklassen für die Barrierefunktion der Haut entscheidend sind und damit zur Verstärkung der Hautbarriere führen.“
Die Verbesserung der Barrierefunktion der Haut ist bei der Behandlung verschiedener Hautkrankheiten essentiell, die mit einem Barrieredefekt einhergehen. Dazu gehört die Atopische Dermatitis. Weiterhin soll untersucht werden, welche Substanzen zur Verbesserung der Penetration von modernen Wirkstoffen, z. B. Peptide, durch diese Barriere eingesetzt werden können.
Das Projekt läuft unter dem Titel „Untersuchung des Einflusses und der Funktion unterschiedlicher Ceramidsubspezies auf die Nanostruktur und die Dynamik von Stratum corneum Lipidmodellsystemen“.
Mit diesem Gemeinschaftsprojekt wird Mitteldeutschland weltweit zum Zentrum der Ceramidforschung. Ceramide sind eine einzigartige Lipidklasse. Sie spielen eine substanzielle Rolle bei Aufbau und Aufrechterhaltung der Barrierefunktion der menschlichen Haut. „Innerhalb des Projekts soll der Einfluss der einzelnen Ceramidklassen auf die Struktur der Lipide in der Haut systematisch untersucht werden“, erklärt MLU-Pharmazeut Prof. Dr. Dr. Reinhard Neubert. „Die geplanten Experimente werden mit einem innovativen Methodenspektrum entscheidend zur Klärung der Frage beitragen, welche Ceramidklassen für die Barrierefunktion der Haut entscheidend sind und damit zur Verstärkung der Hautbarriere führen.“
Die Verbesserung der Barrierefunktion der Haut ist bei der Behandlung verschiedener Hautkrankheiten essentiell, die mit einem Barrieredefekt einhergehen. Dazu gehört die Atopische Dermatitis. Weiterhin soll untersucht werden, welche Substanzen zur Verbesserung der Penetration von modernen Wirkstoffen, z. B. Peptide, durch diese Barriere eingesetzt werden können.
Das Projekt läuft unter dem Titel „Untersuchung des Einflusses und der Funktion unterschiedlicher Ceramidsubspezies auf die Nanostruktur und die Dynamik von Stratum corneum Lipidmodellsystemen“.
