Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

3. Landesweiter Tag der Genderforschung gibt Einblicke in die Vielfalt des Forschungsgebietes

Nummer 199/2013 vom 07. November 2013
Die Genderwissenschaften beschĂ€ftigen sich unter anderem mit den Rollen, die die Gesellschaft den einzelnen Geschlechtern zuweist und fragt nach der Bedeutung des Geschlechts fĂŒr Kultur, Gesellschaft und Wissenschaften. Das breite interdisziplinĂ€re Spektrum dieser Disziplin wird in zahlreichen VortrĂ€gen im Rahmen des 3. Landesweiten Tages der Genderforschung an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg (MLU) deutlich. Dieser findet am kommenden Dienstag, 12. November, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr im Hallischen Saal in der Burse zur Tulpe, UniversitĂ€tsplatz 5, statt.
Besonders Nachwuchswissenschaftlern und Nachwuchswissenschaftlerinnen soll auf der Tagung die Möglichkeit gegeben werden, ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten und laufende Projekte zur Genderforschung vorzustellen und mit den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Konferenz zu diskutieren. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der der Koordinierungsstelle fĂŒr Frauen- und Geschlechterforschung Sachsen-Anhalts, der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg und der Otto-von-Guericke-UniversitĂ€t Madgeburg und ihrer GleichstellungsbĂŒros ausgerichtet und wendet sich an Promovierende und Postgraduierte.

Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost, Prorektorin fĂŒr Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der MLU, eröffnet am 12. November, 10.00 Uhr die Tagung. Es folgen interdisziplinĂ€re VortrĂ€ge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die auf anschauliche Art und Weise die VielfĂ€ltigkeit des Forschungsgebietes der Genderwissenschaften prĂ€sentieren wollen. Themen sind zum Beispiel die Gleichstellungsarbeit in der Wissenschaft, Karrierekonzepte und -strategien fĂŒr Frauen sowie genderthematische Forschungsarbeiten und -projekte aus Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften. Die MLU ist unter anderem durch Nachwuchswissenschaftlerinnen aus den Bereichen Historische PĂ€dagogik, Germanistik und Soziologie vertreten.

Die renommierten Genderforscherinnen Prof. Dr. Pia Schmid, Professorin fĂŒr historische Erziehungswissenschaft an der MLU und Prof. Dr. Eva Labouvie, Professorin fĂŒr Geschichte der Neuzeit mit Schwerpunkt Geschlechterforschung an der UniversitĂ€t Magdeburg, beenden mit einem forschungsorientierten Ausblick die Tagung.

Weitere Informationen unter: www.kffg-sachsen-anhalt.ovgu.de
 

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