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Herausragende Nachwuchswissenschaftler erhalten Luther-Urkunden und Preise der Universität

Nummer 092/2014 vom 02. Juli 2014
Promovenden und Habilitanden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erhalten am Freitag, 4. Juli, um 15:00 Uhr im Rahmen einer Festveranstaltung ihre Urkunden. Nachwuchswissenschaftler, die ihre Promotion mit der Note „summa cum laude“ abgeschlossen haben, werden zudem mit der Luther-Urkunde der MLU ausgezeichnet. Weiterhin werden der SKWP-Forschungspreis der MLU, der Dorothea-Erxleben-Preis und der Christian-Wolff-Preis an ausgezeichnete Arbeiten von Promovenden, Habilitanden und Studenten vergeben.

Nach der Begrüßung durch Rektor Prof. Dr. Udo Sträter und dem Festvortrag von der Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank, Prof. Dr. Claudia Buch, die zum Thema „Herausforderungen für die Finanzstabilität“ spricht, werden die Promotions- und Habilitationsurkunden feierlich überreicht. Eingeladen wurden dazu alle Promovendinnen und Promovenden sowie Habilitandinnen und Habilitanden, die in diesem Jahr ihre wissenschaftlichen Arbeiten erfolgreich abgeschlossen haben. 53 haben ihre Teilnahme angemeldet. 21 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die für ihre Promotion die Note „summa cum laude“ erhalten haben, werden traditionell mit Luther-Urkunden ausgezeichnet. Elf von Ihnen können bei der Festveranstaltung dabei sein und die Urkunde persönlich in Empfang nehmen.

Den mit 5.000 Euro dotierten SKWP-Forschungspreis der MLU erhält Dr.-Ing. Isabell Stolte vom Zentrum für Ingenieurwissenschaften für ihre Dissertation „Crystallizing additives in protein-based materials“ und ihre herausragende interdisziplinäre und praxisorientierte Forschung mit internationaler Orientierung. Das Preisgeld wird von der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH gefördert.

Der Christian-Wolff-Preis geht an Dr. Frank Meisel vom Institut für Betriebswirtschaftslehre der MLU. Er erhält die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung für seine hervorragende kumulative Habilitationsschrift: „Papers on the Design and Operations of Production-, Distribution-, and Service-Networks“. In seiner Arbeit, die sich aus zehn hochrangig publizierten Fachaufsätzen zusammensetzt, behandelt Meisel die Analyse und Modellierung von Unternehmensnetzwerken und daraus resultierende betriebswirtschaftliche Entscheidungsprobleme. Frank Meisel wird bereits zum kommenden Wintersemester eine W3-Professur für Supply-Chain-Management an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel antreten.

Den Dorothea-Erxleben-Preis erhält Dr. Imke Toborg vom Institut für Mathematik für ihre herausragende Dissertation zum Thema „Local Methods for a Theorem of Z*3 - -type“. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Für die Arbeit hat sie sich mit einem neuen Aspekt der endlichen Gruppentheorie befasst und einen wichtigen Beitrag hin zu einem Zp*-Satz („Z-p-Stern-Satz“) für ungerade Primzahlen geleistet. Ihre wissenschaftliche Laufbahn geht an der Universität Koblenz-Landau weiter, wo sie bereits seit April 2014 arbeitet.

Für die musikalische Umrahmung dieser Festveranstaltung anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften sorgt das Akademische Orchester der Universität.

 

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