Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Uni Halle startet Projekt mit Partnerhochschulen in Afrika

Nummer 030/2019 vom 05. März 2019
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) baut ihre internationalen Kooperationen weiter aus: Mit der Universität Addis Abeba (AAU) in Äthiopien ist ein Projekt gestartet, das vor allem den Wissens- und Technologietransfer, die Graduiertenprogramme und auch Themen aus der Wissenschaftsadministration in Afrika voranbringen soll. In das Projekt einbezogen ist auch die Gulu University in Uganda. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert die Kooperation im Rahmen des DIES-Programms mit rund 200.000 Euro.

Die Universität Addis Abeba ist seit mehr als drei Jahrzehnten Partner der MLU vor allem auf den Gebieten der Pharmazie, der Medizin, der Ökonomie und der Rechtswissenschaft. Seit 2009 besteht ein Universitätsvertrag mit der Hochschule, die zu den bedeutendsten in Afrika zählt. Das bis 2022 vom DAAD finanzierte Projekt erweitert die wissenschaftliche Kooperation nun um den Aspekt der Wissenschaftsadministration. In zwei dieser drei Teilprojekte ist auch ein recht neuer Partner der MLU, die ugandische Gulu University, einbezogen, die vor ähnlichen Herausforderungen wie die AAU steht.

So wollen im Bereich des Wissens- und Technologietransfers die Experten vom Transfer- und Gründerservice der MLU vor allem helfen, Strukturen aufzubauen, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Unterstützung erfahren, um ihre Ergebnisse gesellschaftlich nutzbar - zum Beispiel über Patente oder über Ausgründungen - zu machen. Im Bereich der Graduiertenprogramme zielt die Kooperation mit Unterstützung des International Office der MLU darauf, ein Zentrum aufzubauen, das die PhD-Programme der äthiopischen Universität standardisiert und ihr dabei hilft, sich stärker als Forschungsuniversität zu profilieren. Das dritte Teilprojekt, in dem Verwaltungsmitarbeiter der MLU tätig sind, fokussiert auf Qualitätsmanagement und will das Thema gemeinsam mit den afrikanischen Partnern für die AAU entwickeln.

"Effektive Wissenschaftssysteme sind gerade in Entwicklungsländern von größter Wichtigkeit", sagt der Projektleiter, Chemiker Prof. Dr. René Csuk. "Wir hoffen, dass wir mit unserem DIES-Projekt zum nachhaltigen Aufbau einer leistungsfähigen Hochschullandschaft in Äthiopien und Uganda beitragen können."

 

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