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Von Experimenten und Impfgegnern: Filmreihe „eMERgency in cinema“ geht weiter

Nummer 048/2019 vom 10. April 2019
Wie geht man mit Menschen um, die den Kontakt zur Gesellschaft abbrechen? Was passiert, wenn Ärzte nicht die richtige Diagnose stellen? Was ist, wenn Eltern beim Thema Impfen nicht einig sind? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Filmreihe "eMERgency in cinema – Medizin, Ethik und Recht im Film". Die erste Vorführung findet am Mittwoch, 17. April, um 18 Uhr im Luchskino am Zoo in Halle statt.

Ethische und rechtliche Fragen spielen in der medizinischen Forschung und Praxis eine große Rolle. Sie betreffen häufig nicht nur einzelne Patientinnen oder Patienten. Medizinische Entwicklungen haben in einigen Fällen Einfluss auf die gesamte Gesellschaft. In den Filmen der Reihe "eMERgency in cinema" werden sie mit konkreten Beispielen illustriert und für den Zuschauer greifbar gemacht. Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis führen thematisch in die Filme ein und bieten danach in einer Gesprächsrunde die Möglichkeit zur gemeinsamen Diskussion. Organisiert wird die Filmreihe vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin und dem Interdisziplinären Wissenschaftlichen Zentrum Medizin-Ethik-Recht an der MLU mit dem meris e.V.

Am kommenden Mittwoch, 17. April, um 18 Uhr, startet die Reihe mit dem Film "High Life", in dem es um Strafgefangene geht, die sich auf einer Mission in einem Raumschiff befinden und damit der lebenslangen Haft oder Todesstrafe entgehen können. Die Bordärztin führt an der Gruppe Fortpflanzungsexperimente durch, um im Weltall Leben zu erschaffen. Als Referent ist Dr. Constantin Plaul vom Institut für Systematische Theologie, Praktische Theologie und Religionswissenschaft der MLU geladen. In seiner Forschung beschäftigt er sich unter anderem mit Medientheorie und Medienethik in protestantisch-theologischer Perspektive.

Die weiteren Termine:

  • 8. Mai 2019, 18 Uhr: "Goliath96", Referentinnen: Dr. Ariane Otto, Dr. Ines Budnik (beide Institut für Rehabilitationspädagogik, MLU)
  • 5. Juni 2019, 18 Uhr: "Eine unerhörte Frau", Referentin: Angelika Nachtmann (Autorin der Autobiografie zum Film), Referent: Dr. Sebastian Vogel (Rechtsanwalt)
  • 10. Juli 2019, 18 Uhr: "Eingeimpft", Referent: Prof. Dr. Guido Posern (Institut für Physiologische Chemie - Abteilung Genregulation, MLU)

Alle Veranstaltungen der Reihe finden im Luchskino am Zoo, Seebener Straße 172 in 06114 Halle (Saale), statt. Eintritt: 7 Euro, ermäßigt: 5,50 Euro.

Die Veranstaltungsreihe wird vom Fachschaftsrat Jura und dem Studierendenrat der MLU gefördert. Weitere Informationen unter: http://www.medizin.uni-halle.de/igem/filmreihe oder https://blogs.urz.uni-halle.de/mrecinema/

 

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