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Globalisierung und Migration: Vereinigungen Deutsch-Französischer Gesellschaften tagen in Halle

Nummer 133/2019 vom 06. September 2019
Welche Möglichkeiten bringen Globalisierung und Migration für die deutsch-französische Zusammenarbeit mit sich? Darüber diskutieren über 200 Teilnehmer auf dem 64. Jahreskongress der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa (VDFG) und der Fédération des Associations Franco-Allemandes pour l'Europe (FAFA) vom 13. bis 15. September 2019 in Halle. Ausgerichtet wird die Tagung von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), den Franckeschen Stiftungen zu Halle und der Deutsch-Französischen Gesellschaft (DFG) Halle. Schirmherr ist der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff. Zu Gast ist auch die Französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes.

Frankreich und Deutschland arbeiten seit Jahrzehnten eng zusammen: Im Januar 2019 schlossen die beiden Staaten den Vertrag von Aachen, der an den Élysée-Vertrag von 1963 anknüpft. Das neue Abkommen sieht vor, die Zusammenarbeit der Länder weiter zu vertiefen und gemeinsam die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anzugehen. Welche Veränderungen sich etwa durch Globalisierung und Migration für die deutsch-französische sowie für die europäische Zusammenarbeit ergeben und welche Rolle Deutsch-Französische Gesellschaften dabei einnehmen können, steht im Zentrum des Kongresses.Zur Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 13. September, überbringen Marco Tullner, Minister für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt, und Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland, Grußworte.

Am Folgetag, 14. September, findet zum Thema "Kritischer Blick auf die deutsch-französische Zusammenarbeit für Europa in einem veränderten gesellschaftlichen und politischen Umfeld" ein Podiumsgespräch statt. Es diskutieren: die Professorin an der Universität Paris-Sorbonne und ehemalige Präsidentin der Université des Antilles et de la Guyane Dr. Corinne Mencé-Caster, der Bundestagsabgeordnete Dr. Karamba Diaby, der Pariser Schriftsteller Mahir Guven sowie die Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland Dr. Linn Selle.

Auf dem Programm des Kongresses stehen außerdem mehrere Workshops am Steintor-Campus der MLU. So entwickeln Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwa im Workshop "Intergenerationelles Forum" gemeinsam neue Strategien, um die deutsch-französischen Beziehungen über persönliche Geschichten zeitgemäß zu vermitteln. Ein anderer Workshop widmet sich dem Sprechen und Lernen des Französischen im Prozess der Globalisierung. Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein umfangreiches Kulturprogramm aus Konzerten, Ausstellungen, Führungen, Lesungen und Begegnungsabenden.

Zu den etwa 150 Mitgliedern der VDFG gehören unter anderem Deutsch-Französische Gesellschaften, Partnerschaftsvereine und Deutsch-Französische Chöre. Gemeinsam mit ihrem französischen Pendant, der FAFA, widmet sie sich der Festigung und Vertiefung der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Jährlich veranstalten die Vereinigungen einen gemeinsamen Kongress zu einem Schwerpunktthema sowie zum Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder.

64. VDFG-FAFA-Jahreskongress 2019:
"Globalisierung und Migration: Herausforderung und Chance für unsere deutsch-französische und europäische Zusammenarbeit. Impulse aus dem Aachener Vertrag"
13. bis 15. September 2019
Weitere Informationen zu Tagungsorten und Programm unter: https://vdfg.de/kongress2019/

 

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