Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Cover der neuen Ausgabe der "scientia halensis"
Foto: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Juraj Lipták
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„scientia halensis“ im Zeichen des Goldfiebers

Nummer 169/2019 vom 21. Oktober 2019
Gold fasziniert seit jeher die Menschen. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Halle ist das Edelmetall auch Grundlage jahrelanger Forschungsarbeiten – zum Beispiel zu der berühmten Himmelsscheibe von Nebra, auf der Gold aufgebracht ist. Der damit verbundene Forschergeist steht im Zentrum des heute erschienenen Wissenschaftsmagazins "scientia halensis" der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) unter dem Titel "Goldfieber". Die Beiträge in der zweiten Ausgabe des Jahres 2019 reichen von Arbeiten in der Geologie über archäologische Erkenntnisse bis hin zur Biologie.

Vor 20 Jahren wurde auf dem Mittelberg bei Nebra im Burgenlandkreis die Himmelsscheibe von Nebra entdeckt. Seit 2004 stand sie im Zentrum einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsgruppe, aber auch nach deren Ende ist die Arbeit an dem spektakulären Fund aus der Bronzezeit nicht beendet. Lange Zeit stand zum Beispiel nicht fest, aus welcher Region das auf der Scheibe aufgebrachte Gold stammt - die Titelgeschichte des Wissenschaftsmagazins befasst sich ausführlich mit der Spurensuche. In weiteren Beiträgen wird erläutert, warum die Forschungen zur Himmelsscheibe und ihrem Umfeld zu völlig neuen Sichtweisen auf das Leben der Menschen in der Frühbronzezeit führten und wie ein goldproduzierendes Bakterium zum Thema der gesamten wissenschaftlichen Karriere eines Mikrobiologen wurde.

Darüber hinaus widmet sich die "scientia halensis" in ihrer zweiten Ausgabe des Jahres zum Beispiel der Arbeit von Medizinphysikern an einem neuen photoakustischen Mikroskop, dem Einsatz einer Drohne in den Agrarwissenschaften, dem Tierschutz an der Universität, der Debatte um eine Überakademisierung, den Bürgerwissenschaften und der Gestaltung einer Dauerausstellung im Quedlinburger Klopstockhaus. Abgerundet wird das Magazin durch bereits etablierte Rubriken wie die Vorstellung neu berufener Professorinnen und Professoren sowie neu erschienener Bücher oder die Rubrik "Große Namen", in der diesmal der Physiker Prof. Dr. Heinz Bethge im Mittelpunkt steht.

Das Printheft liegt an vielen Stellen an der Universität und auch in der Tourist-Information im Marktschlösschen am halleschen Markt aus. Im Onlinemagazin "campus halensis" der MLU gibt es das Heft wie gewohnt auch im PDF-Format sowie englische Fassungen der Artikel aus der aktuellen Ausgabe.

 

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