Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Priester, Sitzstatue, aus Buchen- und Eschenholz gefügte Figur mit goldener Bordüre, Kopf und Hand aus blauem Plexiglas
Werk: Jacob Zöllner; Foto: Georg Pöhlein
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Ausstellung im Archäologischen Museum: Moderne und antike Plastiken im Dialog

Nummer 175/2008 vom 27. Juni 2008
Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften wird am 4. Juli 2008, 18.30 Uhr, im Archäologischen Museum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) eine Studioausstellung eröffnet. Unter dem Thema „Korrespondenzen“ werden Plastiken des Kölner Bildhauers Jacob Zöllner präsentiert, die in einen Dialog mit antiken Plastiken treten.

Thema des Kölner Bildhauers Jacob Zöllner ist immer wieder die menschliche Figur. „Seine oft androgyn anmutenden Gestalten erinnern an kykladische, ägyptische und griechisch-archaische Kunstwerke", heißt es in der Einladung zur Ausstellung. Der Künstler „beschränkt sich bei seinen Figuren jedoch nicht auf ein Imitieren seiner zahlreichen Vorbilder, sondern er verwandelt und transponiert sie in die heutige Zeit."

Das Versetzen der Figuren in die heutige Zeit ist Ansatz und Anreiz der Studioausstellung im Archäologischen Museum der MLU, denn zwischen den weißen Abgüssen antiker Plastiken wirken die modernen Plastiken aus farbigem und luzidem Material erst einmal fremd. Doch je länger Zöllners Figuren zwischen den Plastiken der Antike stehen, desto mehr geraten sie mit diesen in einen Dialog über Raum und Zeit, über die Welt der Antike und die gegenwärtige Welt.

Das Wechselspiel zwischen Antike und Moderne und die daraus erwachsende Spannung hält der Erlanger Fotokünstler Georg Pöhlein auf überraschende Weise im Bild fest.

Die Ausstellung wird in Anwesenheit der Künstler am 4. Juli, 18.30 Uhr, durch Prof. Dr. Andreas Furtwängler, Lehrstuhl für Klassische Archäologie, eröffnet. Nach der Begrüßung führt der Leiter des Museums, Priv.-Doz. Dr. Stefan Lehmann, in die Ausstellung ein.

Kurzbiografien der Künstler:

Bildhauer Jacob Zöllner
geboren 1956 in Berlin (Ost)
1975-1976
Schulabschluss in Berlin; politische Haft im Zuchthaus Brandenburg; ‚Freikauf' durch die Bundesregierung
1981-1988
Studium an der Hochschule der Künste in Berlin (West) bei Prof. David Evison und Prof. Karlheiz Biedebeck; Meisterschüler
1994-1997
Dozent für Bildhauerei am „Freien Institut für Kunst + Design" in Neustadt an der Waldnaab
1985-2002
Einzel-, Themen- und Kunstausstellungen u. a. in: Berlin, Nürnberg, Bonn, Regensburg, Kempten, Weiden, Henry-Ford-Museum Dearborn; Kemptener „Thomas-Dachser-Gedenkpreis" (1993)

Fotograf Georg Pöhlein
geboren 1954 in Münchberg (Oberfranken)
1975-1982
Studium der Geschichte, Literaturgeschichte, Politologie in Erlangen; Abschluss Magister Artium
Seit 1986
Photograph in Erlangen

Ausstellungsdauer und -Ort:
4. Juli bis 16. Oktober 2008
Archäologisches Museum, Robertinum, Universitätsplatz 12

Öffnungszeiten:
4. bis 31. Juli und 16. September bis 16. Oktober 2008
Jeweils Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr

Führungen:
An den Sonntagen 6. und 20. Juli, 28. September und 12. Oktober, jeweils 11 Uhr

Priester, Sitzstatue, aus Buchen- und Eschenholz gefügte Figur  mit goldener Bordüre, Kopf und Hand aus blauem Plexiglas
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Werk: Jacob Zöllner; Foto: Georg Pöhlein
Priester, Sitzstatue, aus Buchen- und Eschenholz gefügte Figur mit goldener Bordüre, Kopf und Hand aus blauem Plexiglas
Werk: Jacob Zöllner; Foto: Georg Pöhlein
Mitte: Ballspieler, Figur und Standplatte aus verschiedenfarbigem Plexiglas
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Werk: Jacob Zöllner; Foto: Georg Pöhlein
Mitte: Ballspieler, Figur und Standplatte aus verschiedenfarbigem Plexiglas
Werk: Jacob Zöllner; Foto: Georg Pöhlein
 

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