Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Biozentrum auf dem halleschen Weinberg Campus.
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Zehn Jahre Biozentrum Halle: Mit einzigartigem Konzept erfolgreich

Nummer 179/2008 vom 01. Juli 2008
Das Biozentrum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) feiert am Freitag, 4. Juli 2008, sein zehnjähriges Bestehen. In Zentrum auf dem halleschen Weinberg Campus befinden sich Wissenschaft, Forschungsservice und Startup-Firmen unter einem Dach. Der gegenseitige Profit ist immens. „Wir dürfen den Erfolg eines bundesweit einzigartigen Konzepts feiern“, sagt Prof. Dr. Birgit Dräger, geschäftsführende Direktorin des Biozentrums. Dessen positive Entwicklung zeigt sich auch in der Drittmittelbilanz.

Das Biozentrum der Universität fördert Forschungsprojekte mit interdisziplinärem Charakter und stellt Spezialgeräte sowie Speziallabors für Interessenten aus der Universität und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Verfügung, z. B. in den Bereichen Elektronenmikroskopie, Tierhaltung, Zellkultur oder Wirkstoffsynthese. Einzelne Gruppen des Biozentrums betreiben Teilprojekte in zwei Sonderforschungsbereichen und zwei Graduiertenkollegs sowie im an der MLU angesiedelten Landesexzellenznetzwerk Strukturen und Mechanismen der biologischen Informationsverarbeitung. Das Zentrum hat die Aufgabe, Grundlagenforschung, angewandte Forschung und unternehmerische Aktivitäten zu verknüpfen. Zur Stärkung der angewandten Forschung wurde die BioSolutions Halle GmbH als An-Institut am Biozentrum gegründet.

„Natürlich gibt es zahlreiche universitäre Biozentren in Deutschland", führt Birgit Dräger aus. „Außerdem gibt es in vielen Städten Technologie- und Gründerzentren, die meist universitätsnah neu gegründeten Firmen Flächen vermieten und Start-Service bieten. Ein Dach für Startup-Firmen, universitäre Projektgruppen und Forschungsservicegruppen ist allerdings einzigartig." Auf den mehr als 3000 Quadratmetern im halleschen Biozentrum gebe viele Vorteile für alle Beteiligten. „Die Firmen profitieren ohne Frage von den kurzen Wegen bei Engpässen, bei Bedarf an außergewöhnlichen Techniken und bei der Suche nach Uni-Absolventen als neue Mitarbeiter. Die Universität profitiert durch Forschungsverfügungsflächen für erfolgreiche Projektgruppen, die mit der notwendigen Infrastruktur und zahlreichen Hilfestellungen ausgestattet sind. Und schließlich profitieren die Studierenden, die bereits im Studium Arbeitsplätze in der Biotechnologie-Branche im Blick haben."

Idealismus und Pioniergeist haben das Biozentrum in den vergangenen zehn Jahren geprägt - „und sie sind noch lange nicht erschöpft", so die geschäftsführende Direktorin. Sie freut sich auch darüber, dass die wissenschaftlichen Mitarbeiter und die Projektgruppen fleißig Drittmittel einwerben. „Allein in den vergangenen fünf Jahren waren es mehr als zwölf Millionen Euro."

Das Biozentrum der Martin-Luther-Universität wurde 1993 gegründet. Im Sommer 1998 wurde das Gebäude am Weinbergweg 22 fertiggestellt und bezogen. Die Anfangsinvestitionen für Laboreinrichtungen und wissenschaftliche Geräte beliefen sich auf rund zehn Millionen Euro.

Der Empfang zum zehnjährigen Bestehen des Biozentrums findet im Rahmen der 7. Langen Nacht der Wissenschaften am Freitag, 4. Juli 2008, um 19 Uhr im Innenhof des Zentrums statt. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Rektor der MLU, sprechen Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haselhoff und Prof. Dr. Wolfgang Lukas, Geschäftsführer der Bio-Zentrum GmbH, Grußworte. Ab 21 Uhr werden Führungen durch das Biozentrum angeboten. Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Das Biozentrum auf dem halleschen Weinberg Campus.
Das Biozentrum auf dem halleschen Weinberg Campus.
Prof. Dr. Birgit Dräger
Prof. Dr. Birgit Dräger
 

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