Grüne Woche in Berlin: MLU zeigt Forschungsprojekte für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
Welche Kultur- und Arzneipflanzen lassen sich künftig in Sachsen-Anhalt anbauen und welche Produkte lassen sich mit ihnen herstellen? Wie kann künstliche Intelligenz dabei helfen, die Pflanzenzüchtung und den Pflanzenbau zu beschleunigen? Helfen Drohnen und moderne Feldsensoren dabei, bessere Vorhersagen für den Ernteertrag zu treffen? Mit diesen und weiteren Fragen befassen sich die Projekte, die die Forschenden der MLU auf der Grünen Woche vorstellen. „Der Strukturwandel und die Folgen des Klimawandels stellen das südliche Sachsen-Anhalt vor besondere Herausforderungen. Im DiP-Verbund erarbeiten wir als Universität gemeinsam mit Partnern aus Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft konkrete Lösungen, um landwirtschaftliche Betriebe zukunftsfähig aufzustellen und die regionale Wertschöpfung in der Bioökonomie weiter zu stärken“, sagt Prof. Dr. Klaus Pillen, Koordinator des DiP-Verbundes an der MLU.
Ziel des Verbundes ist es, im südlichen Sachsen-Anhalt eine Modellregion für eine digitalisierte, klimaneutrale und wettbewerbsfähige pflanzenbasierte Bioökonomie zu etablieren. In den 19 Forschungsprojekten mit mehr als 50 Partnern entstehen praxisnahe Lösungen für klimaresiliente Landwirtschaft, neue biobasierte Produkte und eine grüne Chemie. Beteiligt sind daran auch die Hochschule Anhalt, die Hochschule Merseburg sowie mehrere außeruniversitäre Forschungsinstitute der Region. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung nachhaltiger, digital unterstützter pflanzlicher Wertschöpfungsgemeinschaften. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt den Verbund in zwei Förderrunden mit bis zu 105 Millionen Euro.
Der Gemeinschaftsstand der Hochschulen Sachsen-Anhalts befindet sich in der Sachsen-Anhalt-Halle (Halle 23b) am Stand 243.
Weitere Informationen zum DiP-Verbund und den einzelnen Projekten: https://www.dip-sachsen-anhalt.de/
